Unicef macht auf prekäre Lage von Kindern in der Ukraine aufmerksam

21. November 2025
1 min Lesezeit

Unicef macht auf prekäre Lage von Kindern in der Ukraine aufmerksam

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Winterhilfe für Kinder in der Ukraine

Berlin () – Das deutsche Komitee des Kinderhilfswerks Unicef macht vor dem einsetzenden Winter in der Ukraine auf die prekäre Lage von Kindern und Jugendlichen aufmerksam.

„Die inzwischen in diesem Jahr über 760 russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur bis Ende Oktober zeigen die ganz harte Seite des Krieges“, sagte Geschäftsführer Christian Schneider der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Es wird jetzt schnell sehr kalt hier werden – dann stellen sich schlicht physische Überlebensfragen für die Kinder und Familien.“

Die Bundesregierung hatte im Haushalt die Mittel für humanitäre Hilfe für 2025 im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte gekürzt, auch im kommenden Jahr wird das Budget auf diesem Niveau bleiben. „Mein Appell kann nur lauten, dass diese Hilfe für die Menschen eklatant wichtig ist“, sagte der Unicef-Chef.

Das gelte nicht nur für die deutsche Hilfe. „Unsere Budgets sowohl in der Ukraine als auch in anderen großen Krisengebieten wie dem Sudan, stehen aufgrund der Entscheidungen zahlreicher weiterer Regierungen sehr unter Druck“, sagte Schneider. „Wir haben es mit privaten Spenden und den Beiträgen der Bundesregierung in der Hand, dass die Menschen gerade in der Nähe der Front den nächsten bitterharten Kriegswinter überleben.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Unicef (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Unicef warnt vor der schweren Lage von Kindern in der Ukraine vor dem Winter.
  • Über 760 russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur in diesem Jahr.
  • Kürzung der Mittel für humanitäre Hilfe durch die Bundesregierung im Haushalt für 2025.

Warum ist das wichtig?

  • Prekäre Lage von Kindern und Jugendlichen in der Ukraine aufgrund des Krieges
  • Dringender Bedarf an humanitärer Hilfe, insbesondere vor dem Winter
  • Kürzung der Mittel für die humanitäre Hilfe durch die Bundesregierung beeinträchtigt die Unterstützung

Wer ist betroffen?

  • Kinder und Jugendliche in der Ukraine
  • Familien in der Ukraine
  • Menschen in Krisengebieten wie dem Sudan

Zahlen/Fakten?

  • Über 760 russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur bis Ende Oktober
  • Kürzung der Mittel für humanitäre Hilfe um die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr
  • Budget bleibt im kommenden Jahr auf niedrigem Niveau

Wie geht’s weiter?

  • Appell an die Bundesregierung für erhöhte humanitäre Hilfe
  • Unterstützung durch private Spenden gefordert
  • Dringende Maßnahmen zur Wettervorbereitung für Kinder und Familien notwendig
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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