Binnenschiff leckt nach Eisstoß im Papenburger Hafen

7. Februar 2026
1 min Lesezeit

Binnenschiff leckt nach Eisstoß im Papenburger Hafen

Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Umwelt- und Sicherheitsvorfall in Papenburg

Papenburg () – Im Seehafen Papenburg ist es zu einer Gewässerverunreinigung gekommen. Die Wasserschutzpolizei Emden teilte mit, dass am Donnerstagabend gegen 18:50 Uhr Wasser in den Maschinenraum eines 85 Meter langen Binnenschiffes eingedrungen war.

Dabei gelangte ölhaltiges Bilgewasser in das Hafenbecken.

Der Vorfall ereignete sich während der Beladung des Schiffes mit rund 1.105 Tonnen Torf. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die Außenhaut des Schiffes vermutlich durch treibendes Eis auf der Ems beschädigt.

Durch ein etwa zwei Zentimeter großes Leck drangen schätzungsweise fünf bis sechs Kubikmeter Wasser ein. Umgehende Maßnahmen verhinderten eine weitere Ausbreitung der Verunreinigung.

Das eingedrungene Wasser wurde abgepumpt und das Leck provisorisch abgedichtet.

Personenschäden gab es nicht, ein Fehlverhalten der Besatzung wird nicht vermutet. Die Verkehrszentrale Ems hat das Auslaufen des Schiffes untersagt, bis die Reparaturen freigegeben sind.

Die Ermittlungen dauern an.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizeibeamte (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Gewässerverunreinigung im Seehafen Papenburg
  • Ölhaltiges Bilgewasser gelangte in das Hafenbecken durch ein Leck im Binnenschiff
  • Personen unverletzt, Auslaufen des Schiffes bis zur Reparatur untersagt

Warum ist das wichtig?

  • Schutz der Umwelt durch Vermeidung von Gewässerverunreinigungen
  • Sicherstellung der Schiffsicherheit und Verhinderung von Schäden
  • Einhaltung von Vorschriften und Rechtsvorschriften im Wasserverkehr

Wer ist betroffen?

  • Wasserschutzpolizei Emden
  • Besatzung des Binnenschiffes
  • Verkehrszentrale Ems

Zahlen/Fakten?

  • 85 Meter langes Binnenschiff
  • 1.105 Tonnen Torf beladen
  • etwa 2 cm großes Leck
  • 5-6 Kubikmeter Wasser eingedrungen
  • Personenschäden: keine
  • Auslaufen des Schiffes untersagt

Wie geht’s weiter?

  • Reparaturen am Binnenschiff durchführen
  • Überprüfung der Leckabdichtung
  • Weitere Ermittlungen zur Schadensursache anstellen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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