Alkoholbedingte Krankenhausbehandlungen in NRW weiter rückläufig

6. Februar 2026
1 min Lesezeit

Alkoholbedingte Krankenhausbehandlungen in NRW weiter rückläufig

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Rückgang alkoholbedingter Krankenhausaufenthalte in NRW

Düsseldorf () – Die Zahl der Menschen in Nordrhein-Westfalen, die wegen übermäßigen Alkoholkonsums im Krankenhaus behandelt werden mussten, ist im vergangenen Jahr erneut gesunken. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am Freitag mitteilte, wurden 2024 insgesamt 63.151 Personen vollstationär behandelt, das sind 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr.

Seit Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 sei die Zahl der Fälle um insgesamt 18 Prozent zurückgegangen, gegenüber 2014 sogar um 37,1 Prozent.

Fast die Hälfte der Behandelten war zwischen 35 und 54 Jahre alt. Männer waren mit einem Anteil von 72,6 Prozent deutlich häufiger betroffen als Frauen.

In der überwiegenden Mehrheit der Fälle (82,6 Prozent) wurde die Diagnose ‚Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol‘ wie Abhängigkeit oder Vergiftung gestellt.

Auch die Zahl der alkoholbedingten Todesfälle ist rückläufig. Im Jahr 2024 starben 2.693 Menschen in NRW an den Folgen von Alkohol, was einer Sterberate von etwa 15 Personen je 100.000 Einwohner entspricht.

Damit lag die Rate um 6,4 Prozent niedriger als vor zehn Jahren. Das durchschnittliche Sterbealter der Betroffenen war mit 63,3 Jahren rund 16 Jahre niedriger als der Durchschnitt aller Gestorbenen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Biertrinker (Archiv)

4,0/5 (25 Bewertungen)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Zahl der Krankenhausbehandlungen wegen Alkoholkonsum in NRW 2024 auf 63.151 gesunken
  • 18 Prozent Rückgang seit Corona-Pandemie 2020, 37,1 Prozent seit 2014
  • Rückläufige Zahl alkoholbedingter Todesfälle, 2.693 im Jahr 2024

Warum ist das wichtig?

  • Rückgang der stationären Behandlungen wegen Alkoholmissbrauch zeigt positive Entwicklung in der Gesellschaft.
  • Abnahme alkoholbedingter Todesfälle verbessert allgemeine Gesundheitslage und Lebensqualität.

Wer ist betroffen?

  • Menschen mit übermäßigem Alkoholkonsum in Nordrhein-Westfalen
  • Personen zwischen 35 und 54 Jahren
  • Männer (72,6 Prozent)

Zahlen/Fakten?

  • 63.151 Personen wurden 2024 wegen übermäßigem Alkoholkonsum vollstationär behandelt
  • 1,4 Prozent Rückgang der Behandlungen im Vergleich zum Vorjahr
  • 2.693 alkoholbedingte Todesfälle in NRW im Jahr 2024, Sterberate 15 pro 100.000 Einwohner

Wie geht’s weiter?

  • Beobachtung der Trends in den alkoholbedingten Krankenhausaufenthalten fortsetzen
  • Präventionsmaßnahmen zur Reduzierung des Alkoholmissbrauchs weiterhin umsetzen
  • Weitere Forschung zur Altersstruktur und Geschlechterverteilung bei Betroffenen durchführen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Don't Miss