Brandenburger Landtag stimmt Rundfunkreform zu

19. November 2025
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Brandenburger Landtag stimmt Rundfunkreform zu

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Rundfunkreform in Brandenburg beschlossen

Potsdam () – Als letztes der 16 Bundesländer hat am Mittwoch auch Brandenburg den Weg für die Rundfunkreform frei gemacht. Für den Reformstaatsvertrag stimmten 45 Abgeordnete, 39 votierten dagegen. Damit kann die Reform ab Dezember in Kraft treten.

Die Landesregierung von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) erreichte bei der Abstimmung keine eigene Mehrheit im Landtag: Das BSW sprach sich mehrheitlich gegen die Reform aus. Nur durch die Zustimmung der CDU wurde die Reform möglich.

„Während wir Doppelstrukturen abbauen und Kosten senken wollen, blockieren AfD und BSW den Reformvertrag für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk“, schrieb die Brandenburgische CDU-Fraktion in sozialen Netzwerken. „Unser Ziel ist klar: Mehr Effizienz, weniger Bürokratie, geringere Belastung für alle Beitragszahler. Wer echte Reformen will, sagt Ja zum Reformvertrag.“

Der Reformstaatsvertrag sieht eine Zusammenlegung von Spartensendern vor. Statt ARD Alpha, Tagesschau 24, Pheonix und ZDF Info soll es künftig nur noch zwei Info- und Dokumentationskanäle geben. Die Zahl der Radioprogramme soll von 70 auf 53 reduziert werden. Die Kultursender 3 Sat und Arte sollen enger kooperieren. Das übrige Programm von ARD, ZDF und Deutschlandradio soll digitaler und effizienter werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Logos von ARD, ZDF, 3Sat, Arte (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Brandenburg hat als letztes Bundesland dem Rundfunkreformvertrag zugestimmt.
  • Die Reform tritt im Dezember in Kraft, nachdem 45 Abgeordnete zustimmten und 39 dagegen votierten.
  • Die Reform sieht unter anderem eine Reduzierung der Radioprogramme von 70 auf 53 vor.

Warum ist das wichtig?

  • Effizienzsteigerung und Kostenreduktion im öffentlich-rechtlichen Rundfunk
  • Abbau von Doppelstrukturen und Bürokratie
  • Anpassung der Programminhalte an digitale Formate und Nutzerbedürfnisse

Wer ist betroffen?

  • Ländervertretungen (Brandenburg)
  • Abgeordnete im Landtag
  • Beitragszahler

Zahlen/Fakten?

  • 45 Abgeordnete stimmten für den Reformstaatsvertrag, 39 dagegen
  • Zahl der Radioprogramme reduziert von 70 auf 53
  • Zusammenlegung von Spartensendern auf zwei Info- und Dokumentationskanäle

Wie geht’s weiter?

  • Reform tritt im Dezember in Kraft
  • Zusammenlegung von Spartensendern und Radioprogrammen
  • Kooperation zwischen 3 Sat und Arte wird intensiviert
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