Rapper Finch singt besonders frauenfeindliche Zeilen nicht mehr

1. Februar 2026
1 min Lesezeit

Rapper Finch singt besonders frauenfeindliche Zeilen nicht mehr

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Finch reflektiert über brutale Texte

() – Der Brandenburger Rapper Finch bereut einige seiner brutalsten Texte aus früheren Tagen. „Das waren Zeilen aus meiner Battle-Rap-Zeit, die eindeutig zu doll waren“, sagte er dem „Spiegel“.

Nils Wehowsky, wie der 35-Jährige bürgerlich heißt, war einst unter dem Künstlernamen Finch Asozial bekannt geworden – und wurde für seine teils frauenfeindlichen und gewaltverherrlichenden Texte unter anderem von der Frauenrechtsorganisation Terre de Femmes kritisiert. „Die Leute haben Videos hochgeladen, mich einen Sexisten und Hurensohn genannt. Und das alles nur, weil ich Kunst gemacht habe“, erinnert er sich an die Zeit.

Mittlerweile kann Wehowsky dennoch nachvollziehen, dass Frauen, die diese Texte hörten, das Gefühl hatten, von einem Sexisten angegriffen zu werden. „Damals habe ich einfach noch nicht so weit gedacht“, sagte er. Mehrere Zeilen, darunter „Eine Frau bleibt auf Ewigkeit ein Gegenstand“ rappt Finch, der seinen Beinamen „Asozial“ abgelegt hat, inzwischen nicht mehr.

Finch ist einer der bekanntesten Rapper aus dem Osten Deutschlands und enorm erfolgreich: Knapp 3,5 Millionen Menschen hören jeden Monat seine Songs bei Spotify, zuletzt gewann er die „1Live Krone“ als „Bester Live Act“. Vor wenigen Monaten ging er mit einem Video viral, das ihn dabei zeigte, wie er einen Fan von seinem Konzert warf – weil dieser laut Finch „Frauen angepackt“ habe. Ihm gehe es in einem solchen Fall „nicht um Gratismut, sondern um die Botschaft: Wenn ich so was sehe, schreiten wir ein. Punkt. Bei meinen Konzerten dulde ich so ein Verhalten nicht.“ Außerdem, so Wehowsky: „Wer Frauen wirklich anfasst, hat in meiner Welt keine Daseinsberechtigung.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Finch (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Finch bereut einige brutale Texte aus seiner Battle-Rap-Zeit.
  • Er wurde für frauenfeindliche und gewaltverherrlichende Texte von Terre de Femmes kritisiert.
  • Der Rapper hat seinen Künstlernamen "Asozial" abgelegt und betont seine heutige Haltung gegen Übergriffigkeit gegenüber Frauen.

Warum ist das wichtig?

  • Reflexion über frühere Texte zeigt persönliche Entwicklung und Verantwortung.
  • Sensibilisierung für frauenfeindliche Inhalte trägt zur gesellschaftlichen Diskussion bei.
  • Engagement gegen sexuelle Übergriffe auf Konzerten fördert ein respektvolles Miteinander.

Wer ist betroffen?

  • Nils Wehowsky (Finch)
  • Frauenrechtsorganisation Terre de Femmes
  • Frauen, die seine Texte hörten

Zahlen/Fakten?

  • 3,5 Millionen monatliche Hörer auf Spotify
  • Gewinner der "1Live Krone" als "Bester Live Act"
  • Alter: 35 Jahre

Wie geht’s weiter?

  • Reflexion über vergangene Texte und deren Wirkung
  • Fortführung der Karriere mit neuen Inhalten
  • Aktives Eintreten gegen Sexismus und Gewaltausübung bei Konzerten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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