Bayerns Gesundheitsministerin rät angesichts steigender RSV-Fälle zur Immunisierung

31. Januar 2026
1 min Lesezeit

Bayerns Gesundheitsministerin rät angesichts steigender RSV-Fälle zur Immunisierung

Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheitspolitik: Anstieg der RSV-Fälle in Bayern

() – Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach hat angesichts eines deutlichen Anstiegs der RSV-Fallzahlen verstärkt zur Immunisierung gegen die durch RS-Viren verursachte Atemwegserkrankung geraten. Das teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Samstag mit.

Gerlach betonte, dass aktuell in allen Altersgruppen ein deutlicher Anstieg von Atemwegserkrankungen durch RS-Viren zu beobachten sei, die teils schwere Verläufe nehmen könnten. Besonders betroffen seien Säuglinge und Kleinkinder im Alter von 0 bis 4 Jahren.

Für die aktuelle Meldewoche wurden in 574 RSV-Erkrankungsfälle an das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit übermittelt.

In der Vorwoche waren es 370 Fälle. Die Ministerin warb insbesondere für eine RSV-Prophylaxe bei Neugeborenen und Säuglingen, die während der RSV-Saison von Oktober bis März geboren wurden oder noch geboren werden.

Diese biete sofortigen Schutz vor einer schweren Erkrankung. Die Prophylaxe wird von der Ständigen Impfkommission empfohlen.

Für Personen ab 75 Jahren wird derzeit einmalig eine Impfung gegen RSV empfohlen.

Für Menschen mit schweren Grunderkrankungen sowie für Bewohner von Pflegeeinrichtungen sei die Impfung bereits ab 60 Jahren sinnvoll. Im Gegensatz zu den RSV-Zahlen befinden sich die Influenza-Meldezahlen auf einem moderaten, zuletzt leicht rückläufigen Niveau.

Auch die COVID-19-Fallzahlen seien derzeit rückläufig und auf einem relativ niedrigen Niveau.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Impfarzt (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Anstieg der RSV-Fallzahlen in Bayern, besonders bei Säuglingen und Kleinkindern.
  • Aktuell 574 gemeldete RSV-Erkrankungsfälle in der vergangenen Woche, vorher 370.
  • Gesundheitsministerin rät zur Immunisierung und RSV-Prophylaxe, besonders für Neugeborene.

Warum ist das wichtig?

  • Anstieg der RSV-Fallzahlen erfordert verstärkte Immunisierung
  • Besondere Gefährdung von Säuglingen und Kleinkindern
  • Prophylaxe bietet sofortigen Schutz vor schweren Erkrankungen

Wer ist betroffen?

  • Säuglinge und Kleinkinder im Alter von 0 bis 4 Jahren
  • Personen ab 75 Jahren
  • Menschen mit schweren Grunderkrankungen oder Bewohner von Pflegeeinrichtungen ab 60 Jahren

Zahlen/Fakten?

  • 574 RSV-Erkrankungsfälle in Bayern in der aktuellen Meldewoche
  • 370 RSV-Erkrankungsfälle in der Vorwoche
  • Empfohlene RSV-Prophylaxe für Neugeborene und Säuglinge während der RSV-Saison (Oktober bis März)

Wie geht’s weiter?

  • Intensivierung der Immunisierung gegen RSV empfohlen
  • Fokus auf RSV-Prophylaxe für Neugeborene und Säuglinge
  • Einmalige Impfung gegen RSV für Personen ab 75 Jahren empfohlen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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