Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Arbeitslosigkeit in Niedersachsen und Bremen
Hannover () – Die Zahl der Arbeitslosen in Niedersachsen und Bremen ist im Januar gegenüber dem Vormonat gestiegen.
In Niedersachsen waren 285.394 Menschen ohne Arbeit, 16.684 mehr als im Dezember. Die Arbeitslosenquote kletterte auf 6,3 Prozent. Im Land Bremen stieg die Zahl auf 43.905, ein Plus von 1.909 Personen, bei einer Quote von 11,7 Prozent. Diese Entwicklung sei saisontypisch, da häufig befristete Verträge zum Jahresende ausliefen, teilte die Bundesagentur für Arbeit mit.
Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt die Arbeitslosigkeit in beiden Ländern höher. In Niedersachsen waren es 4.767 Personen mehr, in Bremen 782. Besonders stark stieg die Zahl der Menschen, die nach einem Jobverlust Arbeitslosengeld beziehen. Die Bundesagentur führt dies auf eine allgemeine konjunkturelle Eintrübung zurück. Zudem nehmen die Bestände an Langzeitarbeitslosen zu.
Trotz des Drucks zeige sich der Arbeitsmarkt widerstandsfähig, so Johannes Pfeiffer, Chef der Bundesagentur für die Region. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung liege weiter auf hohem Niveau. Als stabilisierendes Instrument setze man auf sogenannte Arbeitsmarktdrehscheiben, um Personalüberhänge in Betrieben mit Einstellungsbedarf zu überführen. Eine positive Entwicklung gebe es bei der Unterbeschäftigung, die im Vergleich zum Vorjahr in beiden Ländern zurückgegangen ist.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundesagentur für Arbeit (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zahl der Arbeitslosen in Niedersachsen steigt auf 285.394, in Bremen auf 43.905.
- Arbeitslosenquote in Niedersachsen bei 6,3 Prozent, in Bremen bei 11,7 Prozent.
- Anstieg der Langzeitarbeitslosen und Bezieher von Arbeitslosengeld aufgrund konjunktureller Eintrübung.
Warum ist das wichtig?
- Anstieg der Arbeitslosenzahl zeigt konjunkturelle Herausforderungen auf.
- Höhere Arbeitslosigkeit kann soziale und wirtschaftliche Unsicherheiten verstärken.
- Entwicklungen im Arbeitsmarkt sind wichtig für politische und wirtschaftliche Strategien.
Wer ist betroffen?
- Arbeitslose in Niedersachsen
- Arbeitslose in Bremen
- Langzeitarbeitslose
Zahlen/Fakten?
- Niedersachsen: 285.394 Arbeitslose, +16.684 im Vergleich zu Dezember
- Arbeitslosenquote Niedersachsen: 6,3 Prozent
- Bremen: 43.905 Arbeitslose, +1.909 im Vergleich zu Dezember, Quote: 11,7 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Beobachtung der saisonalen Entwicklungen in der Arbeitslosigkeit
- Fortsetzung der Maßnahmen mit Arbeitsmarktdrehscheiben
- Überwachung der stabilen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung
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