Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Wehrpflicht-Debatte in Berlin
Berlin () – Die Junge Union hat der CDU eine Frist zur Einführung der Wehrpflicht gesetzt. In einem Antrag für den CDU-Parteitag, über den der „Focus“ berichtet, fordert der Parteinachwuchs eine Wehrpflicht ab 2027, wenn Zielzahlen für den Aufwuchs der Streitkräfte nicht erreicht werden.
Sofern der gesetzlich festgelegte Aufwuchs durch das freiwillige Modell nicht oder nicht vollständig erreicht werden könne, „spricht sich die CDU Deutschlands für die Wiedereinführung eines verpflichtenden Wehrdienstes ab dem 1. Juli 2027 aus“, heißt es in dem Antrag. Zeige sich zum 1. Januar 2027, dass im Jahr 2026 kein Aufwuchs des aktiven militärischen Personals auf 186.000 bis 190.000 Soldaten gelungen sei, „sollte ab dem 1. Juli 2027 ein verpflichtender Wehrdienst eingerichtet werden“, heißt es weiter. Die Aufwuchszahlen sollen nach Willen der JU jährlich kontrolliert werden.
„Die Jährliche Überprüfung des Personalbestands schafft Transparenz und sie ist dringend notwendig“, sagte die CDU-Abgeordnete Vivian Tauschwitz dem „Focus“. Wenn Freiwilligkeit den Bedarf nicht decke, „ist ein verpflichtender Wehrdienst nur die konsequente und notwendige Schlussfolgerung“.
Der Abgeordnete Johannes Volkmann forderte „Verbindlichkeit bei der Wiederherstellung unserer Verteidigungsfähigkeit“. Die letzten Wochen hätten nochmal deutlich gemacht, „dass wir mehr tun müssen, um uns Europäer aus eigener Kraft schützen zu können“, sagte der CDU-Politiker. „Deshalb können wir uns vage Absichtserklärungen zur Wiedereinführung der Wehrpflicht nicht länger leisten.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Soldaten der Bundeswehr (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Junge Union fordert die CDU zur Wiedereinführung der Wehrpflicht ab 2027 auf, falls Zielzahlen für die Streitkräfte nicht erreicht werden.
- Die Kontrolle der Aufwuchszahlen soll jährlich erfolgen, um Transparenz zu schaffen und den Personalbedarf zu decken.
- CDU-Politiker betonen die Notwendigkeit, die Verteidigungsfähigkeit zu stärken.
Warum ist das wichtig?
- Sicherstellung der militärischen Einsatzfähigkeit der Bundeswehr
- Notwendigkeit eines verlässlichen Personalstands für effektive Verteidigung
- Dringlichkeit der Überprüfung der Personalziele zur Erreichung der Streitkräftestärken
Wer ist betroffen?
- Junge Union
- CDU
- aktive militärische Personnel
Zahlen/Fakten?
- Wehrpflicht soll ab 2027 eingeführt werden, wenn Zielzahlen nicht erreicht sind.
- Aktive militärische Personalstärke soll zwischen 186.000 und 190.000 Soldaten liegen.
- Verpflichtender Wehrdienst könnte ab dem 1. Juli 2027 eingerichtet werden.
Wie geht’s weiter?
- Einführung der Wehrpflicht ab 2027, falls Zielzahlen nicht erreicht werden
- Jährliche Kontrolle der Aufwuchszahlen für das militärische Personal
- Notwendigkeit einer verbindlichen Strategie zur Verteidigungsfähigkeit
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