Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
EU-Politik: Einstufung der Revolutionsgarde als Terrororganisation
Brüssel () – Die sogenannten „Revolutionsgarden“ des Iran kommen auf die Terrorliste der EU. Das hat die EU-Außenbeauftragte, Kaja Kallas, am Donnerstag mitgeteilt.
„Repressionen dürfen nicht unbeantwortet bleiben“, schrieb Kallas in sozialen Netzwerken. „Die EU-Außenminister haben gerade den entscheidenden Schritt unternommen, die iranische Revolutionsgarde als terroristische Organisation einzustufen. Jedes Regime, das Tausende seiner eigenen Bürger tötet, arbeitet auf seinen eigenen Untergang hin.“
Die Revolutionsgarde ist ein Teil der Streitkräfte des Iran und gilt als mächtigste Institution des Landes. Ihr wird eine zentrale Rolle bei der Niederschlagung der Proteste im Iran zugeschrieben. Das Menschenrechts-Netzwerk HRANA zählte zuletzt über 6.000 Tote, über 17.000 weitere mutmaßliche Todesfälle werden geprüft. Das „Time Magazine“ geht davon aus, dass allein am 8. und 9. Januar durch das Regime 30.000 Menschen getötet wurden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Anti-Iran-Protest (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- EU stuft iranische Revolutionsgarde als terroristische Organisation ein
- Kaja Kallas betont, dass Repressionen nicht unbeantwortet bleiben dürfen
- Über 6.000 Tote und weitere mutmaßliche Todesfälle bei Protesten im Iran dokumentiert
Warum ist das wichtig?
- Einstufung der Revolutionsgarden als terroristische Organisation verstärkt den Druck auf das iranische Regime.
- Reaktion der EU auf Menschenrechtsverletzungen signalisiert internationale Solidarität mit protestierenden Bürgern.
- Maßnahmen könnten die Dynamik der Protestbewegung im Iran beeinflussen.
Wer ist betroffen?
- Die iranischen Revolutionsgarden
- Bürger des Iran
- Angehörige der Protestbewegung
Zahlen/Fakten?
- Über 6.000 Tote laut Menschenrechts-Netzwerk HRANA
- Über 17.000 mutmaßliche Todesfälle werden geprüft
- 30.000 Menschen sollen allein am 8. und 9. Januar getötet worden sein
Wie geht’s weiter?
- EU-Außenminister beraten über weitere Maßnahmen gegen den Iran
- Diskussion über zusätzliche Sanktionen gegen iranische Führung
- Mögliche Unterstützung für oppositionelle Gruppen im Iran
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