Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wohnungsbau und Steuern in Bayern
München () – Die CSU-Landtagsfraktion hat ein umfangreiches Paket mit Steuererleichterungen für den Wohnungsbau und den Erwerb von Wohneigentum gefordert. Das teilten die Abgeordneten Jürgen Baumgärtner, Maximilian Böltl und Patrick Grossmann am Donnerstag mit.
Ziel sei es, mit einem ‚Bayerischen Bauturbo‘ die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt zu entschärfen und insbesondere Familien zu entlasten.
Konkret schlägt die Fraktion in mehreren Anträgen vor, die steuerliche Abschreibung für den Bau von Mietwohnungen deutlich zu erhöhen. Bauherren sollen demnach 50 Prozent ihrer Kosten innerhalb der ersten fünf Jahre absetzen können, wenn sie einen Mindestanteil an großen Familienwohnungen schaffen.
Zudem fordert die CSU die Wiedereinführung einer steuerlichen Eigenheimförderung auf Bundesebene, die 2021 ausgelaufen ist.
Weitere Vorschläge umfassen den Wegfall der Grunderwerbsteuer für den ersten Immobilienkauf, die Absetzbarkeit von Darlehenszinsen für selbstgenutzten Wohnraum und einen umfassenden Bürokratieabbau. Die Fraktion will prüfen lassen, ob solche Steuersenkungen durch die von ihnen angestoßene zusätzliche Bautätigkeit möglicherweise zu höheren Steuereinnahmen führen könnten.
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