Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik in Berlin: Junge Union zur Schuldenbremse
Berlin () – Die Junge Union wendet sich gegen weitere Lockerungen der Schuldenbremse.
In einem Antrag für den Parteitag, über den der „Spiegel“ berichtet, heißt es, eine Modernisierung der Regel, wie sie im Koalitionsvertrag von Union und SPD genannt werde, dürfe „nicht in ihrer weiteren Aufweichung bestehen“. Bevor über eine noch weitergehende Neuverschuldung von Bund oder Ländern diskutiert werden könne, „muss der Beweis erbracht werden, dass die bereits in Milliardenhöhe aufgenommenen Schulden für Investitionen statt für Konsumausgaben verwendet werden“, heißt es weiter. Nur so könne ein Ausgleich gegenüber einer starken finanziellen Belastung der jüngeren Generation gefördert werden.
Zur Begründung heißt es, die noch vom alten Bundestag beschlossene Bereichsausnahme für Verteidigungsausgaben sowie das 500-Milliarden-Sondervermögen für Investitionen in Infrastruktur stünden bereits im Widerspruch zu den Wahlkampfversprechen der Union sowie zum Grundsatzprogramm der CDU. Weitere Lockerungen würden den Widerspruch nur weiter verschärfen und „hebeln das Prinzip der Generationengerechtigkeit aus“, heißt es im Antrag.
Die Koalition habe „viele Kommissionen zu wichtigen Themen eingesetzt“, sagte JU-Chef Johannes Winkel dem „Spiegel“. „Verbindlich beschlossen wurden erst mal neue Schulden.“ Die Koalition müsse sich nun darauf konzentrieren, Reformen zu beschließen und umzusetzen, so Winkel. „Die Schuldenbremsenkommission sollte aufzeigen, wie wir die bereits beschlossenen Sonderschulden wirklich für Zukunftsinvestitionen nutzen.“
Die Antragskommission der CDU befindet am Donnerstag über etwa 300 Anträge, wie es in Parteikreisen heißt, die für den Bundesparteitag Ende Februar in Stuttgart vorliegen, und gibt Empfehlungen ab, ob die Delegierten Themen debattieren.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Johannes Winkel (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Junge Union lehnt weitere Lockerungen der Schuldenbremse ab.
- Sie fordert Beweise dafür, dass bereits aufgenommene Schulden für Investitionen und nicht für Konsumausgaben verwendet werden.
- Weitere Lockerungen würden den Prinzipien der Generationengerechtigkeit widersprechen.
Warum ist das wichtig?
- Wichtig für die finanzielle Stabilität der Generationen
- Verhindert langfristige Schuldenlast und fördert verantwortungsbewusste Haushaltsführung
- Stärkt das Vertrauen in politische Entscheidungen und Wahlversprechen
Wer ist betroffen?
- Junge Union
- jüngere Generation
- Koalition aus Union und SPD
Zahlen/Fakten?
- Milliardenhöhe bereits aufgenommener Schulden für Investitionen statt Konsumausgaben
- 500-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur
- Über 300 Anträge für den Bundesparteitag Ende Februar in Stuttgart
Wie geht’s weiter?
- Junge Union lehnt weitere Lockerungen der Schuldenbremse ab.
- Fokus auf Reformen und Nutzung bereits beschlossener Schulden für Zukunftsinvestitionen.
- Antragskommission der CDU bewertet rund 300 Anträge für den Bundesparteitag.
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