Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Thüringen: Wolfsschutz und Jagdpolitik im Fokus
Erfurt () – Die Thüringer Grünen unterstützen eine Petition gegen die geplante Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz. Eine ‚planlose Wolfsjagd‘ sei keine Lösung, sondern schüre nur Ängste, teilte der Landessprecher der Partei, Luis Schäfer, am Dienstag mit.
Schäfer warnte, ein pauschaler Abschuss könne Rudelstrukturen aufbrechen und dazu führen, dass unerfahrene Jungtiere zur Gefahr für Weidetiere würden.
Zudem bestehe die Gefahr, gegen EU-Recht zu verstoßen, wenn Wölfe in Gebieten bejagt würden, wo sie selten seien. Die Rückkehr des Wolfs sei ein großer Erfolg des Artenschutzes.
Stattdessen fordern die Grünen, nur echte ‚Problemwölfe‘ zu entnehmen und den Herdenschutz zu fördern.
Der Thüringer Umweltminister müsse ‚hörbar‘ gegen die geplanten Änderungen auftreten und echte Lösungen vorlegen, um Artenschutz und Schutz der Weidetiere in Einklang zu bringen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Jägersitz (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Thüringer Grünen unterstützen Petition gegen Wolfsaufnahme ins Bundesjagdgesetz.
- Warnung vor pauschalem Abschuss und negativen Konsequenzen für Rudelstrukturen.
- Forderung nach Entnahme von echten 'Problemwölfen' und Förderung des Herdenschutzes.
Warum ist das wichtig?
- Unterstützung des Artenschutzes durch die Grünen
- Förderung des Herdenschutzes für Weidetiere
- Warnung vor negativen Folgen einer planlosen Wolfsjagd
Wer ist betroffen?
- Thüringer Grünen
- Wölfe
- Weidetiere
Zahlen/Fakten?
- Unterstützung einer Petition gegen die Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz
- Gefahr, gegen EU-Recht zu verstoßen, wenn Wölfe in seltenen Gebieten bejagt werden
- Rückkehr des Wolfs gilt als Erfolg des Artenschutzes
Wie geht’s weiter?
- Thüringer Grünen unterstützen Petition gegen Wolfsaufnahme ins Bundesjagdgesetz
- Forderung nach Maßnahmen zum Herdenschutz statt pauschalem Abschuss
- Umweltminister soll aktiv gegen Änderungen auftreten und Lösungen präsentieren
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