Dax legt geringfügig zu – Sorge um Standortbedingungen

26. Januar 2026
1 min Lesezeit

Dax legt geringfügig zu – Sorge um Standortbedingungen

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Entwicklungen am Frankfurter Börse

Frankfurt/Main () – Zum Wochenstart hat der Dax geringfügig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.933 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Nach einem verhaltenen Start baute der Dax am Vormittag seine Verluste aus. Am Nachmittag drehte der Dax schließlich ins Plus.

„Die Stimmungsumfragen zur deutschen Wirtschaft und die entsprechenden Indikatoren fallen weiterhin gemischt aus und zeichnen ein sehr uneinheitliches Bild“, kommentierte Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets. „So hat sich laut dem heute veröffentlichten Ifo-Geschäftsklimaindex im Hinblick auf Lage und Erwartungen in den Unternehmen zum Jahresbeginn so gar nichts verbessert. Der Glaube an den Wumms aus dem Milliarden-Fiskalpaket wird einmal mehr von der Sorge um schlechte Standortbedingungen wegen nur schleppender Reformen aufgefressen.“

Romar machte für den zähen Wochenstart des Dax auch die politischen Entwicklungen in den USA verantwortlich. „Nach dem zweiten Toten im Kontext des gewaltsamen Vorgehens der Einwanderungsbehörde droht zum Ende der Woche ein Stillstand der Regierungsgeschäfte in den USA – und das nur gut zwei Monate nach dem längsten Shutdown in der Geschichte“, erklärte sie. „Im Vorfeld der Zwischenwahlen dürfte das politische Klima in den USA noch rauer werden, was nicht spurlos an den Finanzmärkten vorübergehen sollte.“

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von GEA und Bayer an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Am Tabellenende rangierten die Aktien von Zalando, Rheinmetall und Airbus.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 39 Euro und damit ein Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 65,38 US-Dollar, das waren 50 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1883 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8415 Euro zu haben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Dax legt um 0,1 Prozent auf 24.933 Punkte zu.
  • Gemischte Stimmungsumfragen zur deutschen Wirtschaft.
  • Gas- und Ölpreise sinken.

Warum ist das wichtig?

  • Dax zeigt geringfügige positive Entwicklung, was auf Marktresilienz hindeutet.
  • Politische Entwicklungen in den USA könnten negative Auswirkungen auf Finanzmärkte haben.
  • Sinkende Energiepreise (Gas und Öl) könnten langfristige Kostenerleichterungen für Verbraucher bedeuten.

Wer ist betroffen?

  • Unternehmen in Deutschland
  • US-Regierung und politische Akteure
  • Anleger und Finanzmärkte

Zahlen/Fakten?

  • Dax bei 24.933 Punkten, Plus von 0,1 Prozent
  • Gaspreis bei 39 Euro pro MWh, ein Prozent weniger als am Vortag
  • Ölpreis für Brent bei 65,38 US-Dollar, 0,8 Prozent weniger als am vorherigen Handelstag

Wie geht’s weiter?

  • Stimmungsumfragen zur Wirtschaft bleiben gemischt, negative Erwartungen überwiegen.
  • Politische Entwicklungen in den USA könnten das Finanzmarktklima belasten.
  • Weiterhin Beobachtung der Rohstoffpreise, insbesondere Gas und Öl.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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