Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheitspolitik im Ostseeraum und Europa
Berlin () – Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) nimmt den Ostseeraum in den Fokus. „Dort sind wir und einige unserer engsten Partner in der Europäischen Union und im Nato-Bündnis hybriden Bedrohungen Russlands ausgesetzt“, sagte Wadephul am Montag vor seiner Abreise nach Lettland und Schweden.
„Dort entscheidet sich auch, ob wir durch Zusammenhalt und Stärke dauerhaft für Freiheit, Sicherheit und Wohlstand in Europa sorgen können“, so der deutsche Außenminister weiter.
In Riga will der Minister mit den Botschaftern Lettlands über ihre Erfahrungen sprechen – sie seien „Vertreter eines Landes, das Russlands sicherheitspolitische Drohgebärden gegen Europa früher und unmittelbarer spürt als andere“. Kaum eine Region in der EU sei so massiv von den hybriden Aktivitäten, die der Kreml orchestriere, betroffen, so Wadephul.
„Die baltischen Erfahrungen unterstreichen unseren akuten Handlungsbedarf: Wir können es uns nicht leisten, Zeit zu verlieren, wenn es um den Schutz kritischer Infrastruktur oder um Sanktionen gegen die russische Schattenflotte geht“, sagte der Außenminister. Sicherheit und Resilienz im Ostseeraum schafften Stabilität für ganz Europa.
Schweden spielt nach Ansicht des Ministers insbesondere seit seinem Nato-Beitritt „eine zentrale Rolle für die Sicherheit im Norden Europas“. Als eine führende Stimme der Nordischen Staaten, mit denen Deutschland besonders eng verbunden sei, bringe Schweden große sicherheitspolitische Erfahrung und Kompetenz in die Allianz ein. „Schweden investiert entschlossen in nationale Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit und hat mit einem modernen Wehrdienst neue Maßstäbe gesetzt“, sagte Wadephul.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Spaziergänger an der Grenze zwischen Deutschland und Polen (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesaußenminister Johann Wadephul bespricht beim Besuch in Lettland und Schweden hybride Bedrohungen Russlands.
- Sicherheits- und Resilienzmaßnahmen im Ostseeraum sind dringend erforderlich.
- Schweden spielt eine zentrale Rolle für die Sicherheit im Norden Europas nach dem Nato-Beitritt.
Warum ist das wichtig?
- Hybride Bedrohungen Russlands erfordern dringendes Handeln.
- Zusammenarbeit im Ostseeraum stärkt die Sicherheit und Resilienz für ganz Europa.
- Schwedens Nato-Beitritt erhöht die Sicherheitskompetenz in der Region.
Wer ist betroffen?
- Ostseeraum
- Länder im Ostseeraum (insbesondere Lettland und Schweden)
- baltische Staaten
Zahlen/Fakten?
- Bundesaußenminister Johann Wadephul reist nach Lettland und Schweden.
- Schwerpunkt auf hybride Bedrohungen Russlands im Ostseeraum.
- Schweden investiert in nationale Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit.
Wie geht’s weiter?
- Gespräche mit den Botschaftern Lettlands führen
- Schutz kritischer Infrastruktur und Sanktionen gegen Russland vorantreiben
- Bedeutung Schwedens für die Sicherheit im Norden Europas betonen
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