Berlins Regierender fordert Aufhebung des Kooperationsverbots

25. November 2025
1 min Lesezeit

Berlins Regierender fordert Aufhebung des Kooperationsverbots

Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt

Bildungspolitik in Berlin: Reforminitiativen diskutiert

() – Berlins Regierender Bürgermeister, Kai Wegner (CDU), plädiert für eine Aufhebung des grundgesetzlichen Kooperationsverbots in der Bildung, um einheitliche Schultypen in zu schaffen.

„Die föderalen Strukturen in Deutschland sind in manchen Bereichen einfach überholt“, sagte Wegner dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ mit Blick auf die aktuelle Initiative von Bund und Ländern, Bürokratie abzubauen und den Staat zu modernisieren. „Wir könnten eine neue Föderalismuskommission und eine Reform dazu gut vertragen.“

Das Kooperationsverbot in der Bildung etwa halte er für falsch, sagte Wegner und forderte: „Wir sollten die Schultypen vereinheitlichen.“

Der CDU-Politiker weiter: „Ich habe nichts dagegen, dass es einen Länderwettbewerb in der Bildung gibt. Aber wir brauchen einen einheitlichen Rahmen dafür.“

Von Arbeitnehmern werde zunehmend Flexibilität erwartet, doch ein Umzug mit Kindern zwischen den Bundesländern sei wegen der unterschiedlichen Bildungsstrukturen mitunter schwierig. Wenn jemand mit einem Kind von Berlin nach ziehe „und das Kind in Berlin auf einer integrierten Sekundarschule war, die es in Baden-Württemberg gar nicht gibt, dann ist das ein Problem“, beklagte er.

Bildung ist in Deutschland Sache der Bundesländer.

Das Kooperationsverbot beschränkt den Einfluss des Bundes auf die Schulpolitik der Länder. Über den Sinn dieser Regelung wird seit Jahren regelmäßig diskutiert. Wegner sieht die aktuelle Initiative von Bund und Ländern für Staatsmodernisierung und Bürokratieabbau nun als Gelegenheit, um grundsätzliche strukturelle Änderungen anzugehen.

Am 4. Dezember steht das Thema bei einer Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzler Friedrich Merz (CDU) auf der Tagesordnung.

Vorgesehen ist dabei auch, bestimmte Aufgaben beim Bund oder in einzelnen Bundesländern zu bündeln. Wegner sagte, bei der Digitalisierung zum Beispiel sei auch dringend ein einheitlicher Rahmen nötig.

„Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir die Digitalisierung beim Bund zentrieren und als Länder Kompetenzen abgeben.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kinder in einer Schule am 21.11.2025

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Berlins Bürgermeister Kai Wegner fordert die Aufhebung des Kooperationsverbots in der Bildung zur Schaffung einheitlicher Schultypen.
  • Er kritisiert die aktuellen föderalen Strukturen und schlägt eine Reform für Bürokratieabbau und Modernisierung vor.
  • Das Thema wird bei der kommenden Ministerpräsidentenkonferenz diskutiert.

Warum ist das wichtig?

  • Vereinheitlichung der Schultypen könnte Umzüge mit Kindern erleichtern.
  • Modernisierung der Bildungsstrukturen stärkt Flexibilität und Anpassungsfähigkeit.
  • Neue Föderalismuskommission könnte effektive Reformen in der Bildung ermöglichen.

Wer ist betroffen?

  • Schülerinnen und Schüler
  • Eltern, die mit Kindern umziehen
  • Bildungseinrichtungen in verschiedenen Bundesländern

Zahlen/Fakten?

  • Berlins Regierender Bürgermeister fordert die Aufhebung des Kooperationsverbots in der Bildung.
  • Thema steht am 4. Dezember bei einer Ministerpräsidentenkonferenz auf der Tagesordnung.
  • Bildungspolitik ist in Deutschland Sache der Bundesländer.

Wie geht’s weiter?

  • Diskussion über Aufhebung des Kooperationsverbots in der Bildung
  • Ministerpräsidentenkonferenz am 4. Dezember
  • Möglichkeit zur Schaffung einheitlicher Schultypen und Zentralisierung der Digitalisierung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Don't Miss