CDU-Fraktion fordert mehr Schutz vor K.O.-Tropfen in Thüringen

25. Januar 2026
1 min Lesezeit

CDU-Fraktion fordert mehr Schutz vor K.O.-Tropfen in Thüringen

Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik in Thüringen: Prävention gegen K.O.-Tropfen

() – Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag hat gemeinsam mit ihren Koalitionspartnern einen Antrag für stärkere Prävention und mehr Opferschutz bei Straftaten mit K.O.-Tropfen eingebracht. Das teilte die gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion, Jane Croll, mit.

K.O.-Tropfen seien ein perfides Tatmittel, das den Betroffenen die Kontrolle über den eigenen Körper nehme und schwere Folgen hinterlasse, so Croll.

Ziel des Vorstoßes sei eine umfassende Präventionsstrategie. Erfolgreiche Projekte wie eine Sensibilisierungskampagne im Landkreis Gotha oder das landesweite Safer-Nightlife-Angebot ‚Drogerie‘ sollen fortgeführt und ausgebaut werden.

Zudem sollen Jugendliche bereits ab der 8. Klasse altersgerecht aufgeklärt werden. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Einführung einer statistischen Erfassung solcher Straftaten in der polizeilichen Kriminalstatistik Thüringens.

Die CDU-Fraktion begrüßt zudem das bundesweite Verbot der bislang frei erhältlichen Stoffe GBL und 1,4-Butandiol sowie die geplante Einstufung von K.O.-Tropfen als Waffe.

Die Koalition unterstützt außerdem die Forderung des Bundesrates nach einer Erhöhung der Mindeststrafe auf fünf Jahre bei Raub- und Sexualdelikten unter Einsatz solcher Substanzen. ‚Wer K.O.-Tropfen einsetzt, begeht schwere Gewalt‘, sagte Croll.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: CDU-Logo

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • CDU-Fraktion im Thüringer Landtag bringt Antrag für stärkere Prävention und mehr Opferschutz bei K.O.-Tropfen ein.
  • Ziel ist eine umfassende Präventionsstrategie und Aufklärung von Jugendlichen.
  • Unterstützung des bundesweiten Verbots von GBL und 1,4-Butandiol sowie höhere Mindeststrafe für Raub- und Sexualdelikte gefordert.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung der Prävention und des Opferschutzes bei Straftaten mit K.O.-Tropfen
  • Sensibilisierung und Aufklärung von Jugendlichen zur Gefahrenprävention
  • Einführung einer statistischen Erfassung solcher Straftaten zur besseren Informationsbasis

Wer ist betroffen?

  • Betroffene von Straftaten mit K.O.-Tropfen
  • Jugendliche ab der 8. Klasse
  • Opfer von Raub- und Sexualdelikten

Zahlen/Fakten?

  • Ziel: umfassende Präventionsstrategie gegen K.O.-Tropfen
  • Einführung statistischer Erfassung von Straftaten in der Polizeistatistik Thüringens
  • Forderung nach Erhöhung der Mindeststrafe auf fünf Jahre bei Raub- und Sexualdelikten mit K.O.-Tropfen

Wie geht’s weiter?

  • Fortführung und Ausbau von Präventionsprojekten wie Sensibilisierungskampagne und Safer-Nightlife-Angebot
  • Altersgerechte Aufklärung für Jugendliche ab der 8. Klasse
  • Einführung einer statistischen Erfassung von K.O.-Tropfen Straftaten in der Kriminalstatistik
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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