Spionagevorwürfe: Russischer Botschaftsmitarbeiter ausgewiesen

22. Januar 2026
1 min Lesezeit

Spionagevorwürfe: Russischer Botschaftsmitarbeiter ausgewiesen

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Spionagevorwurf gegen Russland in Berlin

() – Die Bundesregierung hat den stellvertretenden Militärattaché der russischen Botschaft in zur Ausreise aufgefordert.

„Spionage in Deutschland toleriert die Bundesregierung nicht – erst recht nicht unter dem Deckmantel des Diplomatenstatus“, teilte das Auswärtige Amt am Donnerstag mit. „Wir haben heute den Botschafter Russlands einbestellt und ihm die Ausweisung der betreffenden Person mitgeteilt, die im Auftrag von Russland spioniert hat.“

Wie der „Spiegel“ berichtet, soll die Aufforderung im Zusammenhang mit der Festnahme einer mutmaßlichen russischen Spionin am Mittwoch stehen. Der stellvertretende Militärattaché sei in Wirklichkeit für einen russischen Geheimdienst tätig gewesen und habe die Festgenommene „seit langer Zeit geführt“, heißt es weiter. Ihrem Kontaktmann soll sie laut Bundesanwaltschaft unter anderem Informationen mit Bezug zum -Krieg verschafft haben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Russische Botschaft in Berlin (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundesregierung fordert stellvertretenden Militärattaché der russischen Botschaft zur Ausreise auf
  • Auswärtiges Amt verurteilt Spionage unter dem Diplomatenstatus
  • Aufforderung im Zusammenhang mit Festnahme einer mutmaßlichen russischen Spionin

Warum ist das wichtig?

  • Deutschland duldet keine Spionageaktivitäten, auch nicht von Diplomaten.
  • Der Schutz nationaler Sicherheit und Integrität hat oberste Priorität.
  • Maßnahmen gegen Spionage stärken das Vertrauen innerhalb internationaler Beziehungen.

Wer ist betroffen?

  • stellvertretender Militärattaché der russischen Botschaft in Deutschland
  • Botschafter Russlands
  • mutmaßliche russische Spionin

Zahlen/Fakten?

  • Stellvertretender Militärattaché der russischen Botschaft zur Ausreise aufgefordert
  • Entscheidung sofort nach Festnahme einer mutmaßlichen russischen Spionin
  • Spionage im Auftrag von Russland, Informationen zum Ukraine-Krieg vermittelt

Wie geht’s weiter?

  • Ausreise des stellvertretenden Militärattachés der russischen Botschaft
  • Spionagevorwürfe im Zusammenhang mit Festnahme einer mutmaßlichen russischen Spionin
  • Weitere Ermittlungen zu möglichen geheimdienstlichen Aktivitäten in Deutschland
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Don't Miss