Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Bildungspolitik in Schleswig-Holstein unter Druck
Kiel () – Die SPD-Landtagsfraktion hat die Landesregierung aufgefordert, bei der beruflichen Bildung zu mehr Planungssicherheit und Dialog mit den Betroffenen zurückzukehren. Bildungspolitiker Martin Habersaat teilte mit, dass durch den Umbau des Berufsschulwesens 200 Stellen abgebaut werden sollen, zusätzlich zu Stellenstreichungen durch den umstrittenen Masterplan berufliche Bildung und sinkende Schülerzahlen.
Im vergangenen Jahr seien zudem 60 Stellen im Übergang von Schule zum Beruf entfallen und die Berufsfachschule I ohne Vorwarnung abgeschafft worden.
In diesem Jahr stehe nun die BFS III zur Disposition, während das bisher verlässliche Planstellenzuweisungsverfahren durch willkürlich wirkende Einstellungskorridore ersetzt worden sei, die unter den bisherigen Möglichkeiten lägen.
Habersaat warnte, dass frustrierte Schulleitungen und in andere Bundesländer abwandernde Nachwuchslehrkräfte den Masterplan der Landesregierung gefährdeten. Es brauche jetzt konstruktive Jahre für die berufliche Bildung, sonst würden Teile des Systems zerstört, die über die duale Ausbildung hinaus benötigt werden.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD-Landtagsfraktion fordert mehr Planungssicherheit und Dialog in der beruflichen Bildung.
- 200 Stellen sollen durch Umbau des Berufsschulwesens abgebaut werden.
- Berufsfachschule I wurde ohne Vorwarnung abgeschafft, BFS III steht nun zur Disposition.
Warum ist das wichtig?
- Bedeutung von Planungssicherheit in der beruflichen Bildung für Schulleitungen und Lehrkräfte
- Risiko der Abwanderung von Lehrkräften und Schulleitungen, was den Masterplan gefährdet
- Notwendigkeit konstruktiver Jahre, um das Bildungssystem zu erhalten
Wer ist betroffen?
- Schulleitungen
- Nachwuchslehrkräfte
- Schüler
Zahlen/Fakten?
- 200 Stellen sollen abgebaut werden
- 60 Stellen im Übergang Schule-Beruf entfallen
- Berufsfachschule I wurde ohne Vorwarnung abgeschafft
Wie geht’s weiter?
- Rückkehr zu mehr Planungssicherheit in der beruflichen Bildung
- Dialog mit Betroffenen intensivieren
- Konstruktive Jahre für die berufliche Bildung notwendig
