Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Auswirkungen des Mindestlohns in NRW
Düsseldorf () – Bis zu 1,2 Millionen Beschäftigungsverhältnisse in Nordrhein-Westfalen könnten von der Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 13,90 Euro zum Jahresbeginn profitieren. Das teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch mit.
Demnach lagen im April 2025 etwa 14 Prozent aller Jobs in NRW unterhalb der neuen Schwelle, wovon rund 0,9 Millionen auf nicht tarifgebundene Betriebe entfallen.
Besonders betroffen wären geringfügig entlohnte Beschäftigte und Frauen. Bei den Minijobbern könnten die Verdienste von 61 Prozent angehoben werden, unter den weiblichen Beschäftigten wäre jede Sechste betroffen.
Im Dienstleistungsbereich, mit über einer Million Jobs, würde sich die Anpassung stark bemerkbar machen.
Am stärksten betroffen ist das Gastgewerbe, wo jeder zweite Beschäftigte (51 Prozent) den höheren Mindestlohn erhalten würde. Auch in den Bereichen Grundstücks- und Wohnungswesen (30 Prozent), Handel und Kfz-Reparatur (24 Prozent) sowie Verkehr und Lagerei (22 Prozent) sind viele Beschäftigte betroffen.
Die Schätzung basiert auf der Verdiensterhebung vom April 2025 und berücksichtigt keine späteren Lohnentwicklungen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Euroscheine (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bis zu 1,2 Millionen Beschäftigungsverhältnisse in NRW profitieren von Mindestlohnerhöhung auf 13,90 Euro.
- 14 Prozent aller Jobs in NRW lagen im April 2025 unterhalb der neuen Schwelle.
- Besonders betroffen sind geringfügig entlohnte Beschäftigte und Frauen.
Warum ist das wichtig?
- Bundesweiter Mindestlohn erhöht, was wirtschaftliche Auswirkungen hat.
- Erhöhung betrifft vor allem geringfügig entlohnte Beschäftigte und Frauen.
- Positive Auswirkungen auf zahlreiche Dienstleistungssektoren, insbesondere das Gastgewerbe.
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen
- Geringfügig entlohnte Beschäftigte
- Frauen
Zahlen/Fakten?
- 1,2 Millionen Beschäftigungsverhältnisse in NRW könnten vom Mindestlohn profitieren
- 14 Prozent aller Jobs in NRW liegen unter 13,90 Euro
- 61 Prozent der Minijobber könnten eine Lohnerhöhung erhalten
Wie geht’s weiter?
- Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 13,90 Euro
- Betroffene Beschäftigte in verschiedenen Sektoren identifizieren
- Beobachtung künftiger Lohnentwicklungen in Nordrhein-Westfalen
