Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftspolitik in Schleswig-Holstein: Alkoholproblematik
Kiel () – Die drogen- und suchtpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Dagmar Hildebrand, hat eine „kraftvollere“ Bekämpfung von Alkoholproblemen in Schleswig-Holstein gefordert. Das teilte sie am Dienstag mit Verweis auf aktuelle Zahlen des Barmer-Instituts für Gesundheitssystemforschung mit.
Hildebrand sprach sich dafür aus, die Alkoholbesteuerung zu erhöhen, da die Steuersätze zuletzt 2018 angepasst wurden und ihre Lenkungswirkung verloren hätten.
Alkohol sei in Deutschland billiger als fast überall in Europa, wobei hochprozentiger Alkohol ein besonders hohes Suchtrisiko berge. Zudem forderte sie die Abschaffung des sogenannten „begleiteten Trinkens“, das Jugendlichen ab 14 Jahren in Begleitung von Erziehungsberechtigten den Konsum von Bier und Wein erlaubt.
Laut der Barmer-Analyse sind besonders Männer im Alter von 60 bis 69 Jahren von riskantem Alkoholmissbrauch betroffen.
Ein höherer Bildungsgrad und ein höheres Einkommen gingen demnach mit einem deutlich geringeren Risiko für Alkoholabhängigkeit einher.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Dagmar Hildebrand fordert "kraftvollere" Bekämpfung von Alkoholproblemen in Schleswig-Holstein.
- Sie spricht sich für eine Erhöhung der Alkoholbesteuerung und die Abschaffung des "begleiteten Trinkens" aus.
- Laut Barmer-Analyse sind Männer im Alter von 60 bis 69 Jahren besonders betroffen.
Warum ist das wichtig?
- Bekämpfung von Alkoholproblemen als gesellschaftliche Herausforderung
- Erhöhung der Alkoholbesteuerung zur Lenkung des Konsums
- Abschaffung des "begleiteten Trinkens" zur Präventionsförderung
Wer ist betroffen?
- Männer im Alter von 60 bis 69 Jahren
- Personen mit niedrigem Bildungsgrad
- Personen mit niedrigem Einkommen
Zahlen/Fakten?
- Alkohol in Deutschland ist billiger als in fast ganz Europa
- Höchstes Suchtrisiko bei hochprozentigem Alkohol
- Männer im Alter von 60 bis 69 Jahren besonders betroffen von riskantem Alkoholmissbrauch
Wie geht’s weiter?
- Erhöhung der Alkoholbesteuerung fordern
- Abschaffung des "begleiteten Trinkens" anstreben
- Fokus auf Präventionsmaßnahmen für Männer über 60 lenken
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