Landesregierung ermöglicht Drogentests im Umfeld von Partys

2. Juni 2026
1 min Lesezeit

Landesregierung ermöglicht Drogentests im Umfeld von Partys

Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Maßnahmen zur Drogenprävention in Schleswig-Holstein

() – In Schleswig-Holstein tritt bis Ende Juni eine Verordnung in Kraft, die kostenlose Drogentests ermöglicht. Dies geschehe im Einklang mit bundesrechtlichen Vorgaben, teilte die drogen- und suchtpolitische Sprecherin Dagmar Hildebrand (CDU) mit.

Ziel ist es, den Drogenkonsum einzudämmen und schwere gesundheitliche Folgen zu verhindern.

Hildebrand sagte, dass die Landesregierung weiterhin klar gegen den Konsum von Drogen sei, auch wenn sie niedrigschwellige Angebote im Bereich der Drogenberatung und Suchtprävention unterstützt. Die neuen Drogentests sollen insbesondere Menschen erreichen, die bisher nicht von Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen profitiert haben.

Diese Tests beinhalten eine Substanzanalyse, eine Risikobewertung sowie gesundheitliche Aufklärung über die Risiken des Drogenkonsums.

Kommunen, die ein entsprechendes Modellvorhaben umsetzen möchten, müssen einen Antrag beim Gesundheitsministerium stellen. Der Betrieb der Drug-Checking-Modellvorhaben wird von den kommunalen Überwachungsbehörden kontrolliert und soll vor allem im Umfeld von Veranstaltungen und Festivals erprobt werden.

Für die wissenschaftliche Begleitung stellt das Land zwischen 30.000 und 50.000 Euro bereit.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Heroin-Spritze (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • In Schleswig-Holstein tritt bis Ende Juni eine Verordnung für kostenlose Drogentests in Kraft.
  • Ziel ist die Eindämmung des Drogenkonsums und Vermeidung gesundheitlicher Folgen.
  • Kommunen können Modellvorhaben beantragen, die von den Überwachungsbehörden kontrolliert werden.

Warum ist das wichtig?

  • Reduzierung gesundheitlicher Risiken durch Drogenkonsum
  • Zugang zu niedrigschwelligen Präventionsangeboten für bisher erreichte Personen
  • Förderung von Aufklärung und Risikobewertung im Drogenkonsum

Wer ist betroffen?

  • Menschen, die bisher nicht von Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen profitiert haben
  • Kommunen, die ein Modellvorhaben umsetzen möchten
  • Teilnehmer an Veranstaltungen und Festivals

Zahlen/Fakten?

  • Kostenlose Drogentests in Schleswig-Holstein bis Ende Juni
  • Landesregierung stellt 30.000 bis 50.000 Euro für wissenschaftliche Begleitung bereit
  • Tests enthalten Substanzanalyse, Risikobewertung und gesundheitliche Aufklärung

Wie geht’s weiter?

  • Umsetzung der Drogentests in Kommunen durch Anträge an das Gesundheitsministerium
  • Durchführung im Umfeld von Veranstaltungen und Festivals
  • Wissenschaftliche Begleitung mit finanzieller Unterstützung zwischen 30.000 und 50.000 Euro
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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