Bremen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Drogenpolitik in Bremen unter Druck
Bremen () – In Bremen sind im vergangenen Jahr 30 Menschen an den Folgen von Drogenkonsum gestorben. Das ist die höchste Zahl seit Jahren, wie aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND hervorgeht.
Die Fraktion teilte am Freitag mit, die Zahlen zeigten eine zunehmende Professionalisierung des Drogenhandels, etwa durch „Koks-Taxis“, die Betäubungsmittel wie einen Lieferdienst ausbrächten.
Die Fraktion fordert unter anderem die Einrichtung einer spezialisierten Anti-Drogen-Einheit bei der Polizei Bremen und ein systematisches Abwasser-Screening, um den tatsächlichen Drogenkonsum zu erfassen. Der Senat räumte in seiner Antwort ein, dass es in Bremen bisher keine systematischen Untersuchungen des Abwassers auf Drogenrückstände gebe.
Der innenpolitische Sprecher der Fraktion, Jan Timke, kritisierte die Entwicklung scharf.
„30 Drogentote in einem Jahr sind kein statistischer Ausreißer, sondern das Ergebnis jahrelanger Verharmlosung und politischer Passivität“, sagte er. Ohne belastbare Daten bleibe die Drogenpolitik Stückwerk.
Die Senatsantwort bezieht sich auf die Jahre 2021 bis 2024, in denen die Zahl der Drogentoten in Bremen zwischen 23 und 30 lag.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- 30 Menschen sind in Bremen im vergangenen Jahr an Drogenkonsum gestorben, höchste Zahl seit Jahren.
- BÜNDNIS DEUTSCHLAND fordert die Einrichtung einer Anti-Drogen-Einheit und systematisches Abwasser-Screening.
- Innenpolitischer Sprecher kritisiert jahrelange Verharmlosung und politische Passivität.
Warum ist das wichtig?
- Zunehmende Zahl an Drogentoten zeigt ernsthafte Drogenproblematik.
- Notwendigkeit für gezielte Maßnahmen wie Anti-Drogen-Einheit und Abwasser-Screening.
- Fehlende Daten erschweren effektive Drogenpolitik und Prävention.
Wer ist betroffen?
- 30 Menschen, die an den Folgen von Drogenkonsum gestorben sind
- Mitglieder der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND
- Polizei Bremen
Zahlen/Fakten?
- 30 Menschen starben 2022 in Bremen an Drogenkonsum
- Höchste Zahl seit Jahren
- Drogentote in Bremen lagen zwischen 23 und 30 von 2021 bis 2024
Wie geht’s weiter?
- Einrichtung einer spezialisierten Anti-Drogen-Einheit bei der Polizei Bremen
- Einführung eines systematischen Abwasser-Screenings zur Erfassung des Drogenkonsums
- Notwendigkeit belastbarer Daten zur Verbesserung der Drogenpolitik
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