Trump-Sohn verteidigt Grönland-Drohungen seines Vaters

8. Januar 2026
1 min Lesezeit

Trump-Sohn verteidigt Grönland-Drohungen seines Vaters

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politisches Gespräch über Grönland und Sicherheit

New York () – Eric Trump hat die Annexionsdrohungen der US-Regierung gegen die zu gehörende Insel Grönland verteidigt. Die Insel im Nordatlantik habe „viel mit der Souveränität der USA und mit der Sicherheit und Stabilität der gesamten westlichen Welt einschließlich Europas zu tun“, sagte der Sohn von US-Präsident Donald Trump dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe).

Auf die Frage, ob eine militärische Intervention der USA am wahrscheinlichsten sei, antwortete er: „In der Arktis gibt es viele aggressive Aktionen. Wir sollten dort besser präsent sein.“ Die USA betreiben bereits jetzt in Grönland den Stützpunkt Pituffik Space Base. Er dient insbesondere zur Überwachung von Raketenstarts und Weltraumaktivitäten.

Am Bild von US-Präsident Trump als Friedensstifter hielt der Unternehmer trotz des Angriffs auf fest. „Mein Vater ist der größte Kriegsgegner. Er fand den Irakkrieg schrecklich, er fand den Afghanistankrieg schrecklich. Niemand will diese langwierigen Kriege“, sagte Trump. Gleichzeitig sei der US-Präsident aber zum Handeln bereit. „Er tut genau das, was er sagt. Und übrigens sagt er den Leuten immer im Voraus, was er tun wird“, so Trump mit Blick auf den und Venezuela.

Eine eigene politische Karriere schließt der 42-Jährige indes nicht aus. „Ich glaube, ich könnte etwas bewegen in der Politik, wenn ich mich jemals dazu entschließen würde“, sagte Trump. Allerdings sei er nicht sicher, ob dies „im Moment das Richtige“ sei.

Die Republikanische Partei sehe er gut aufgestellt. „Es gibt 30 Leute, die es könnten, und das auch noch bemerkenswert gut“, sagte der Präsidentensohn mit Blick auf die nächste Generation der MAGA-Bewegung. „J.D. Vance ist ein toller Kerl. Ich finde Marco Rubio unglaublich talentiert“, so Trump.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Weißes Haus (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Eric Trump verteidigt die Annexionsdrohungen der US-Regierung gegen Grönland.
  • Er betont die Bedeutung der US-Präsenz in der Arktis und verweist auf den Stützpunkt in Grönland.
  • Eric Trump schließt eine politische Karriere nicht aus, ist sich jedoch unsicher, ob es der richtige Zeitpunkt ist.

Warum ist das wichtig?

  • Grönland hat strategische Bedeutung für die Sicherheit der USA und Europas.
  • Militärische Präsenz in der Arktis ist eine Reaktion auf aggressive Aktionen.
  • Eric Trump sieht potenzial in seiner politischen Karriere.

Wer ist betroffen?

  • Eric Trump
  • US-Regierung
  • Bevölkerung Grönlands

Zahlen/Fakten?

  • USA betreiben den Stützpunkt Pituffik Space Base in Grönland
  • Eric Trump bezeichnet 30 Personen als potenzielle Politiker der Republikanischen Partei
  • Trump sieht Möglichkeit eines militärischen Engagements in der Arktis

Wie geht’s weiter?

  • Eric Trump sieht Grönland als strategisch wichtig für die USA.
  • Mögliche militärische Präsenz in der Arktis wird in Betracht gezogen.
  • Eigene politische Karriere ist nicht ausgeschlossen, jedoch derzeit unsicher.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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