Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Turbulenzen in Brandenburg
Potsdam () – Die Brandenburger BSW-Fraktion hat der SPD vorgeworfen, mit einer „vom Wähler nicht gewählten Mehrheit“ regieren zu wollen. Dies teilten der Fraktionsvorsitzende Niels-Olaf Lüders und der parlamentarische Geschäftsführer Falk Peschel am Dienstag mit.
Sie reagierten damit auf die vom Ministerpräsidenten verkündete Beendigung der Koalition.
Die BSW erklärte, die SPD beende die Koalition trotz einer weiterhin bestehenden Mehrheit, die sich an den Koalitionsvertrag gebunden fühle. Statt sozial gerechte Politik mit der BSW umzusetzen, arbeite die SPD seit längerer Zeit an einer neuen Regierungskonstellation mit der CDU.
Die BSW hatte noch vor Weihnachten die Einberufung eines Koalitionsausschusses verlangt, was von der SPD „vertragswidrig“ verweigert worden sei.
Besonders enttäuschend sei, dass die SPD nicht einmal das Ergebnis der eigenen Fraktionssitzung abgewartet habe, sondern noch während der Beratungen das Koalitionsende verkündet habe. Dies deute darauf hin, dass lediglich ein Vorwand gesucht worden sei.
Die BSW sagte, sie habe sich stets dem Willen der Wähler und dem Wohl Brandenburgs verpflichtet gefühlt, während es der SPD zunehmend schwergefallen sei, „mit dieser Eigenständigkeit ihres Koalitionspartners umzugehen“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- BSW-Fraktion wirft SPD vor, mit "nicht gewählter Mehrheit" regieren zu wollen.
- SPD beendet Koalition trotz bestehender Mehrheit und sucht neue Regierungskonstellation mit CDU.
- BSW enttäuscht über SPDs vorzeitige Ankündigung des Koalitionsendes ohne Fraktionssitzung ab zu warten.
Warum ist das wichtig?
- Warnung vor undemokratischen Regierungsentscheidungen ohne Wählermandat
- Kritik an der SPD für die Beendigung einer stabilen Koalition
- Forderung nach sozial gerechter Politik und Zusammenarbeit trotz Differenzen
Wer ist betroffen?
- BSW-Fraktion
- SPD
- Ministerpräsident
Zahlen/Fakten?
- BSW-Fraktion wirft SPD vor, mit "vom Wähler nicht gewählter Mehrheit" regieren zu wollen
- BSW fordert Einberufung eines Koalitionsausschusses, SPD verweigert dies "vertragswidrig"
- SPD beendet Koalition ohne abwarten des Ergebnisses der eigenen Fraktionssitzung
Wie geht’s weiter?
- SPD strebt neue Koalition mit der CDU an
- BSW fordert Koalitionsgespräche zur Klärung
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