Verdi will in Tarifrunde für Autobahn GmbH sieben Prozent mehr Lohn

6. Januar 2026
1 min Lesezeit

Verdi will in Tarifrunde für Autobahn GmbH sieben Prozent mehr Lohn

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Tarifverhandlungen für Autobahn GmbH in Berlin

() – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert in der ersten Tarifrunde für die Autobahn GmbH des Bundes eine Lohnerhöhung von sieben Prozent. Zusätzlich sollen die unteren Lohngruppen und Nachwuchskräfte monatlich mindestens 300 Euro mehr erhalten, teilte Verdi am Dienstag mit. Die Forderung basiert auf einer Beschäftigtenbefragung, an der fast 3.000 Mitarbeiter teilnahmen. Insgesamt sind rund 15.000 Mitarbeiter der Autobahn GmbH betroffen.

Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle sagte, die Beschäftigten hielten seit fünf Jahren das marode System Autobahn in am Laufen und hätten spürbar höhere Gehälter verdient. Angesichts der Milliardenbeträge aus dem neuen Infrastrukturfonds brauche das Land „hoch motivierte und gut bezahlte Beschäftigte“. Zudem gebe es noch rund tausend unbesetzte Stellen bei der Autobahn GmbH.

Claudia Latzer, Vorsitzende der Verdi-Bundesbetriebsgruppe, ergänzte, die Beschäftigten stünden vor einer gigantischen Sanierungsaufgabe, um Deutschlands Brücken und Bundesfernstraßen fit für den Verkehr zu machen. „Wir werden das engagiert umsetzen – aber dafür braucht es auch ein klares Signal der Wertschätzung bei den Gehältern.“ Die Verhandlungen sind vorerst auf drei Runden terminiert und beginnen am 8. Januar 2026 in Berlin.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stellenanzeige für die Autobahn GmbH (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Verdi fordert eine Lohnerhöhung von sieben Prozent für die Autobahn GmbH des Bundes.
  • Mindestens 300 Euro mehr für die unteren Lohngruppen und Nachwuchskräfte.
  • Verhandlungen beginnen am 8. Januar 2026 in Berlin.

Warum ist das wichtig?

  • Notwendigkeit einer Lohnerhöhung für Motivation und Wertschätzung der Beschäftigten
  • Unterstützung der Sanierungsaufgaben für die Infrastruktur in Deutschland
  • Dringlichkeit aufgrund unbesetzter Stellen und hoher Arbeitslast

Wer ist betroffen?

  • rund 15.000 Mitarbeiter der Autobahn GmbH
  • niedrigere Lohngruppen und Nachwuchskräfte
  • unbesetzte Stellen bei der Autobahn GmbH

Zahlen/Fakten?

  • Lohnerhöhung von sieben Prozent gefordert
  • Mindestens 300 Euro mehr für untere Lohngruppen und Nachwuchskräfte
  • Rund 3.000 Teilnehmer an der Beschäftigtenbefragung, insgesamt 15.000 Mitarbeiter betroffen

Wie geht’s weiter?

  • Verhandlungen am 8. Januar 2026 in Berlin starten
  • Forderungen von Verdi für Lohnerhöhung und Erhöhung der Gehälter für untere Lohngruppen
  • Weitere drei Tarifrunden sind terminiert
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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