Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen hat im Dezember bei 1,8 Prozent gelegen. Das teilte das Statistisches Landesamt (IT.NRW) am Dienstag mit.
Gegenüber dem Vormonat November blieb der Verbraucherpreisindex unverändert. Die sogenannte Kerninflation, die Nahrungsmittel und Energie ausklammert, stieg im Vergleich zum Dezember des Vorjahres um 2,2 Prozent.
Im gesamten Jahr 2025 lag die durchschnittliche Teuerungsrate bei 2,0 Prozent – der niedrigste Wert seit dem Jahr 2020.
Bei den Nahrungsmitteln stiegen die Preise im Vorjahresvergleich um 1,0 Prozent. Deutlich teurer wurden dabei Obst (+5,1 Prozent) sowie Fleisch und Fleischwaren (+3,5 Prozent).
Besonders stark verteuerte sich Rind- und Kalbfleisch um 13,7 Prozent. Entlastung gab es dagegen bei Speisefetten und -ölen, deren Preise um durchschnittlich 19,0 Prozent sanken.
Die Preise für alkoholfreie Getränke zogen um 5,8 Prozent an, getrieben unter anderem von Bohnenkaffee (+21,5 Prozent). Bei den Haushaltsenergien profitierten Verbraucher von sinkenden Preisen für Gas (-0,1 Prozent) und Heizöl (-7,4 Prozent), während Strom (+3,0 Prozent) und Fernwärme (+1,7 Prozent) teurer wurden.
Die höchsten Inflationsraten im vergangenen Jahr wurden im Herbst verzeichnet.
In den Monaten September bis November lag die Teuerung jeweils bei 2,3 Prozent, nachdem sie zuvor zwischen 1,8 und 2,0 Prozent geschwankt hatte. Im Jahresdurchschnitt 2025 sanken die Energiepreise insgesamt um 1,6 Prozent.
Autofahrer mussten im Schnitt 3,0 Prozent weniger für Kraftstoffe bezahlen, während die Preise für Versicherungsdienstleistungen im Verkehr um 12,3 Prozent stiegen. Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs zahlten für kombinierte Personenbeförderungsleistungen 10,9 Prozent mehr als im Vorjahr.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Obst im Supermarkt (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen im Dezember bei 1,8 Prozent.
- Preise für Obst stiegen um 5,1 Prozent, Rind- und Kalbfleisch um 13,7 Prozent.
- Energiepreise insgesamt sanken um 1,6 Prozent im Jahr 2025.
Warum ist das wichtig?
- Inflationsrate gibt Aufschluss über wirtschaftliche Stabilität und Kaufkraft der Verbraucher.
- Preisveränderungen bei essenziellen Gütern wie Nahrungsmitteln und Energie haben unmittelbare Auswirkungen auf den Lebensstandard.
Wer ist betroffen?
- Verbraucher von Nahrungsmitteln
- Autofahrer
- Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs
Zahlen/Fakten?
- Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen im Dezember: 1,8 Prozent
- Kerninflation im Vergleich zum Vorjahr: +2,2 Prozent
- Durchschnittliche Teuerungsrate 2025: 2,0 Prozent
- Preissteigerung bei Obst: +5,1 Prozent
- Teuerung von Rind- und Kalbfleisch: +13,7 Prozent
- Preisrückgang bei Speisefetten und -ölen: -19,0 Prozent
- Preissteigerung für alkoholfreie Getränke: +5,8 Prozent
- Rückgang der Energiepreise im Jahresdurchschnitt: -1,6 Prozent
- Preiserhöhung für Kraftstoffe: -3,0 Prozent
- Preisanstieg für Versicherungsdienstleistungen im Verkehr: +12,3 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Beobachtung der Preisentwicklung in den kommenden Monaten
- Analyse der Einflussfaktoren auf die Inflation
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