Justiz in NRW stellt auf elektronische Akte um

5. Januar 2026
1 min Lesezeit

Justiz in NRW stellt auf elektronische Akte um

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Digitalisierung der Justiz in Nordrhein-Westfalen

() – Die nordrhein-westfälische Justiz hat zum Jahresbeginn die elektronische Akte an allen Gerichten und Staatsanwaltschaften des Landes eingeführt. Das teilte das Justizministerium in Düsseldorf am Montag mit.

Damit sei der gesetzlich vorgegebene Meilenstein der Digitalisierung fristgerecht erreicht worden.

Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) sagte, mit der E-Akte würden Gerichtsverfahren schneller und effizienter, wovon alle Bürger profitierten. Zudem entwickle sich die Justiz zu einem modernen Arbeitgeber, da mobiles Arbeiten und mehr Flexibilität die Beschäftigten entlasteten.

Die Umstellung sei einer der größten Umbrüche in der Geschichte der Justiz gewesen, der vor allem dem Engagement der Mitarbeiter zu verdanken sei.

Die Pilotierung hatte bereits 2016 am Landgericht begonnen. Seitdem wurden nach Angaben des Ministeriums rund 10,7 Millionen elektronische Akten mit etwa 800 Millionen Schriftstücken angelegt.

Die Landespolizei habe zudem bereits eine Million Ermittlungsvorgänge elektronisch übermittelt. Täglich werden über den elektronischen Rechtsverkehr in allen Bereichen circa 235.000 Sendungen verschickt oder empfangen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Aktenordner in einer Verwaltung (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Einführung der elektronischen Akte an allen Gerichten und Staatsanwaltschaften in Nordrhein-Westfalen
  • Fristgerechter Abschluss eines gesetzlich vorgeschriebenen Meilensteins zur Digitalisierung
  • Über 10,7 Millionen elektronische Akten mit ca. 800 Millionen Schriftstücken seit 2016 angelegt

Warum ist das wichtig?

  • Digitalisierung der Justiz verbessert Effizienz und Schnelligkeit von Gerichtsverfahren.
  • Erleichterung von mobilem Arbeiten und Flexibilität für Beschäftigte.
  • Hohe Anzahl elektronischer Akten und tägliche Nutzung des elektronischen Rechtsverkehrs.

Wer ist betroffen?

  • Bürger
  • Beschäftigte der Justiz
  • Mitarbeiter der Landespolizei

Zahlen/Fakten?

  • E-Akte seit Jahresbeginn an allen Gerichten und Staatsanwaltschaften in Nordrhein-Westfalen eingeführt
  • Rund 10,7 Millionen elektronische Akten mit etwa 800 Millionen Schriftstücken angelegt
  • Ca. 235.000 Sendungen täglich über den elektronischen Rechtsverkehr verschickt oder empfangen

Wie geht’s weiter?

  • Fortsetzung der Optimierung der digitalen Prozesse in der Justiz
  • Erhöhung der Effizienz und Geschwindigkeit in Gerichtsverfahren
  • Ausbau mobiler Arbeitsmöglichkeiten für Justizmitarbeiter
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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