CSU-Fraktionschef Holetschek fordert Sozialstaatsreformen für 2026

1. Januar 2026
1 min Lesezeit

CSU-Fraktionschef Holetschek fordert Sozialstaatsreformen für 2026

Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt

Sozialreformdebatte in Bayern

() – Der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Klaus Holetschek, hat zum Jahreswechsel eine entschlossene Reform des Sozialstaats gefordert. Das teilte die Fraktion mit.

Holetschek betonte, der Staat sei eine soziale Schatzkiste, die aus dem Engagement und der Solidarität der Menschen lebe. Diesen Schatz gelte es wiederzuheben, da das Land rauer und der Ton in Debatten schärfer geworden sei.

Besonderen Reformbedarf sieht Holetschek in den Bereichen Gesundheit und Pflege.

Er forderte eine neue konzertierte Aktion, um die Beitragsspirale in den Griff zu bekommen, Bürokratie abzubauen und die Versorgungssicherheit zu stärken. In einem ersten Schritt müssten die zehn Milliarden Euro für versicherungsfremde Leistungen ersetzt werden.

Es gehe nicht um pauschale Kürzungen, sondern um mehr Effizienz und besseres Zusammenwirken.

Zudem müsse die Überkomplexität mit über 500 verschiedenen Leistungen und unübersichtlichen Zuständigkeiten abgebaut werden. Eine Modernisierung durch Digitalisierung und verschlankte Verwaltungsabläufe biete enormes Einsparpotenzial und könne Vertrauen zurückgewinnen.

Der Kern des Sozialstaats und die Würde des Menschen müssten dabei erhalten bleiben, betonte Holetschek. Aus heraus wolle man den Bund in dieser Frage antreiben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Klaus Holetschek

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Klaus Holetschek fordert Reform des Sozialstaats zum Jahreswechsel.
  • Besondere Fokussierung auf Gesundheit und Pflege, Abbau von Bürokratie und Sicherstellung der Versorgung.
  • Ziel ist Effizienzsteigerung und Vereinfachung der Leistungen zur Rückgewinnung von Vertrauen.

Warum ist das wichtig?

  • Reform des Sozialstaats ist notwendig für Effizienz und bessere Zusammenarbeit
  • Abbau von Bürokratie und Überkomplexität zur Stärkung der Versorgungssicherheit
  • Modernisierung durch Digitalisierung schafft Einsparpotenzial und gewinnt Vertrauen zurück

Wer ist betroffen?

  • Menschen, die von Gesundheit und Pflege betroffen sind
  • Nutzer des Sozialstaats
  • Alle Bürger in Bayern

Zahlen/Fakten?

  • 10 Milliarden Euro für versicherungsfremde Leistungen müssen ersetzt werden
  • Über 500 verschiedene Leistungen und unübersichtliche Zuständigkeiten
  • Ziel: Abbau von Bürokratie und Verbesserung der Versorgungssicherheit

Wie geht’s weiter?

  • Entschlossene Reform des Sozialstaats fordern
  • Besondere Maßnahmen in Gesundheit und Pflege anstoßen
  • Beitragsspirale und Bürokratie abbauen, Effizienz steigern
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Don't Miss