Silvesternacht in Rheinland-Pfalz mit mehr Straftaten und Bränden

1. Januar 2026
1 min Lesezeit

Silvesternacht in Rheinland-Pfalz mit mehr Straftaten und Bränden

Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt

Sicherheit und Ordnung in Mainz an Silvester

Mainz () – Die Silvesternacht in Rheinland-Pfalz verlief nach einer ersten Bilanz des Innenministeriums überwiegend friedlich, war für Polizei und Rettungskräfte aber einsatzreich. Innenminister Michael Ebling dankte allen friedlichen Feiernden und den Einsatzkräften, zeigte sich jedoch über die gestiegene Zahl von Straftaten besorgt.

„Wir wollen friedlich feiern, dazu passen weder Übergriffe, noch Gewalt – nicht gegen andere Feierende und nicht gegen Einsatzkräfte‘, teilte er mit.

Die Polizei registrierte im Zusammenhang mit den Feiern 216 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, etwa doppelt so viele wie im Vorjahr (101). Es wurden 89 Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzungen, 41 wegen Sachbeschädigungen und neun wegen Beleidigungen eingeleitet. Gegen Störer sprach die Polizei 115 Platzverweise aus. Ein Beamter wurde durch den Bewurf mit Feuerwerk verletzt. In Neuwied-Block kam es zu einer Schlägerei, bei der auch eine Schreckschusswaffe zum Einsatz kam. In Koblenz feierten gegen Mitternacht etwa 2.500 Menschen am Deutschen Eck, überwiegend friedlich. In Trier wurden an der Porta Nigra Feuerwerkskörper auf Personen geschossen.

Bei den Feuerwehren gab es einen typischen Anstieg der Einsätze. In den ersten sechs Stunden des neuen Jahres wurden 243 Brandeinsätze gezählt, darunter mehrere größere Schadensfeuer. In Kaiserslautern brannte ein Einfamilienhaus nach einem Gartenlaubenbrand, der Sachschaden wird auf 200.000 Euro geschätzt. In Mainz-Finthen mussten 50 Personen nach einem Balkonbrand evakuiert werden. In Mainz-Hechtsheim geriet ein Reitstall in Brand, wobei eine fehlgeleitete Silvesterrakete als Ursache nicht ausgeschlossen wird. In Neuwied-Niederbieber brannte ein leerstehendes Haus, der Schaden liegt bei 100.000 bis 150.000 Euro.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizeiauto

4,8/5 (15 Bewertungen)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Rheinland-Pfalz feierte Silvesternacht überwiegend friedlich, jedoch mit gestiegener Zahl von Straftaten.
  • Polizei registrierte 216 Straftaten, darunter 89 Körperverletzungen und 41 Sachbeschädigungen.
  • Feuerwehr hatte 243 Brandeinsätze, darunter größere Schadensfeuer, und evakuierte 50 Personen nach Balkonbrand.

Warum ist das wichtig?

  • Steigende Zahl von Straftaten in der Silvesternacht zeigt Sicherheitsproblematik auf.
  • Erhöhter Einsatz von Feuerwehr und Polizei belastet die Ressourcen.
  • Dank an friedliche Feiernde fördert positives Gemeinschaftsgefühl.

Wer ist betroffen?

  • Polizei und Rettungskräfte
  • Feiernde
  • Verletzte Personen

Zahlen/Fakten?

  • 216 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten registriert
  • 89 Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzungen
  • 243 Brandeinsätze in den ersten sechs Stunden des neuen Jahres

Wie geht’s weiter?

  • Analyse der gestiegenen Zahl von Straftaten
  • Erhöhung der Polizei- und Feuerwehrpräsenz
  • Präventionsmaßnahmen für zukünftige Feiern
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Don't Miss