Panorama: Drohnenfall am Flughafen Leipzig/Halle
Berlin/Leipzig () – Das Bundesinnenministerium hat den Fund einer Drohne am Flughafen Leipzig/Halle offiziell bestätigt. Aufgrund laufender Ermittlungen könne man derzeit dazu aber keine weiteren Details veröffentlichen, sagte ein Sprecher am Mittwoch auf Anfrage der .
Das Verteidigungsministerium teilte unterdessen mit, in die Ermittlungen nicht involviert zu sein.
Das sei „reine Sache der Bundespolizei“, hieß es.
Vom Verkehrsministerium hieß es, man sei sich „der Gefährdung des Luftverkehrs durch unbemannte Luftfahrtsysteme durchaus bewusst“. „Unsere Aufgabe ist es, die Sicherheit des Flugbetriebs aufrechtzuerhalten. Manchmal ist das nur durch vorübergehendes Einstellen des Flugbetriebs gewährleistet.“
Dies war den Angaben zufolge in der Nacht zu Mittwoch ab 1:55 Uhr für circa zwei Stunden lang der Fall.
Die Nordbahn ist mittlerweile wieder geöffnet, die Südbahn ist weiterhin gesperrt.
Zuvor war eine Drohne in der Nähe eines ukrainischen Frachtflugzeugs gesichtet worden. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen sollen an ihr auch Sprengstoff und ein Zünder befestigt gewesen sein.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Flughafentower (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Das Bundesinnenministerium hat den Fund einer Drohne am Flughafen Leipzig/Halle bestätigt und verweist wegen laufender Ermittlungen auf keine weiteren Details
- Der Flugbetrieb wurde in der Nacht zu Mittwoch ab 1:55 Uhr für etwa zwei Stunden vorübergehend eingestellt; Nordbahn wieder geöffnet, Südbahn weiter gesperrt
- Die Drohne wurde nahe eines ukrainischen Frachtflugzeugs gesichtet, soll mit Sprengstoff und einem Zünder bestückt gewesen sein
Warum ist das wichtig?
- Drohnenfunde gefährden den Luftverkehr und machen vorübergehende Einschränkungen des Flugbetriebs nötig
- Ermittlungen durch die zuständigen Behörden sind wichtig, um mögliche Sprengstoff- und Zündvorrichtungen aufzuklären und zukünftige Risiken zu verhindern
- Sperrungen einzelner Start- und Landebahnen (Nordbahn wieder offen, Südbahn gesperrt) reduzieren unmittelbar die Gefahr für den Flugbetrieb
Wer ist betroffen?
- Bundespolizei, die für die Ermittlungen zuständig ist
- Flughafen Leipzig/Halle, insbesondere der Flugbetrieb (vorübergehend eingestellt)
- Militärische Stellen beim Verteidigungsministerium, die nicht in die Ermittlungen involviert sind
Zahlen/Fakten?
- Fund einer Drohne am Flughafen Leipzig/Halle vom Bundesinnenministerium bestätigt
- Flugbetrieb in der Nacht zu Mittwoch ab 1:55 Uhr für circa zwei Stunden eingestellt
- Nordbahn wieder geöffnet, Südbahn weiterhin gesperrt
Wie geht’s weiter?
- Ermittlungen laufen weiter, weitere Details zur Drohne können derzeit nicht veröffentlicht werden
- Bundespolizei bleibt federführend, Verteidigungsministerium ist nicht beteiligt
- Nordbahn ist wieder geöffnet, Südbahn bleibt weiterhin gesperrt
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