Polizei Rheinpfalz warnt nach Erpressung mit Nacktbildern

4. August 2026
1 min Lesezeit

Panorama: Sextortion in Ludwigshafen

Ludwigshafen () – Eine 13-Jährige ist in den vergangenen Wochen über TikTok von einer unbekannten Person aufgefordert worden, sich nackt zu zeigen. Das teilte das Polizeipräsidium Rheinpfalz mit.

Die Person hatte sich als Mädchen ausgegeben und regelmäßig mit der Jugendlichen gechattet.

Als die 13-Jährige der Aufforderung nachkam, drohte die Person damit, die Nacktaufnahmen zu verbreiten, und forderte weitere Bilder und Videos. Die Jugendliche ging nicht auf die Forderung ein und erstattete Anzeige.

Die Polizei sprach in diesem Zusammenhang von sexueller Erpressung, auch Sextortion genannt.

Um sich zu schützen, rät das Polizeipräsidium unter anderem, keine Freundschaftsanfragen von Fremden anzunehmen, die Privatsphäreneinstellungen regelmäßig zu prüfen und bei Videochats vorsichtig zu sein. Wer bereits erpresst werde, solle kein Geld überweisen, den Kontakt zu der anonymen Person abbrechen, Chatverläufe per Screenshot sichern und Anzeige erstatten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Polizei Rheinpfalz warnt nach Erpressung mit Nacktbildern

Rheinland-Pfalz - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Eine 13-Jährige wurde in den vergangenen Wochen über TikTok von einer unbekannten Person aufgefordert, sich nackt zu zeigen
  • Die Person gab sich als Mädchen aus, forderte nach der ersten Forderung weitere Nacktaufnahmen und drohte mit der Verbreitung bei Nichterfüllung
  • Die Jugendliche erstattete Anzeige; die Polizei spricht von sexueller Erpressung (Sextortion)

Warum ist das wichtig?

  • Schutz vor sexueller Erpressung (Sextortion) durch falsche Profile und Drohungen kann Betroffene davor bewahren, weiter Bilder/Videos zu liefern
  • Präventive Maßnahmen wie keine Freundschaftsanfragen von Fremden annehmen, Privatsphäre-Einstellungen prüfen und bei Videochats vorsichtig sein senken das Risiko des Missbrauchs
  • Bei Erpressung kein Geld zahlen, Kontakt abbrechen, Chatverläufe sichern und Anzeige erstatten hilft, Schaden zu begrenzen und die Täter zu verfolgen

Wer ist betroffen?

  • Eine 13-Jährige Jugendliche in Ludwigshafen
  • Eine unbekannte Person, die sich als Mädchen ausgab und über TikTok Kontakt aufnahm

Zahlen/Fakten?

  • 13-Jährige betroffen; Aufforderung über TikTok in den vergangenen Wochen
  • Drohung mit Verbreitung von Nacktaufnahmen; Forderung weiterer Bilder und Videos
  • Polizei rät u. a. zu: keine Freundschaftsanfragen von Fremden annehmen, Privatsphäreneinstellungen prüfen, bei Videochats vorsichtig sein; bei Erpressung kein Geld überweisen, Kontakt abbrechen, Chatverläufe per Screenshot sichern und Anzeige erstatten

Wie geht’s weiter?

  • Die Polizei empfiehlt, keine Freundschaftsanfragen von Fremden anzunehmen und Privatsphäreeinstellungen regelmäßig zu prüfen
  • Bei Videochats vorsichtig sein und bei Erpressung kein Geld überweisen, Kontakt abbrechen, Chatverläufe per Screenshot sichern und Anzeige erstatten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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