Politik: Asylverfahren in Drittstaaten
Wien () – Angesichts der Szenen in der spanischen Exklave Ceuta drängt Österreich darauf, die Bearbeitung von Asylverfahren künftig in Staaten außerhalb der EU auszulagern.
Österreichs Innenminister Gerhard Karner sagte der „Welt“, die rechtlichen Möglichkeiten dazu seien mit dem EU-Asylpakt geschaffen worden. Den Worten müssten nun Taten folgen. Das Ziel sei, Bilder wie die aus Ceuta und Tote im Mittelmeer zu verhindern. Die Vorfälle in Ceuta hätten dem Vorhaben, Asylverfahren in Drittstaaten abzuhalten, weitere Dynamik gebracht.
Karner erklärte weiter, dass sogenannte Rückkehrzentren für abgelehnte Asylbewerber und Asylverfahren in Staaten außerhalb Europas die Verbreitung von Falschmeldungen und Schleuserkriminalität verhindern könnten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Gerhard Karner (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Österreich drängt darauf, die Bearbeitung von Asylverfahren künftig außerhalb der EU auszulagern
- Hintergrund sind die Vorfälle in Ceuta, um Bilder wie dort sowie Tote im Mittelmeer zu verhindern
- Österreich begründet das mit der Möglichkeit, Rückkehrzentren und Asylverfahren in Drittstaaten einzusetzen, um Falschmeldungen und Schleuserkriminalität zu reduzieren
Warum ist das wichtig?
- Verhindern von Bildern wie in Ceuta sowie von Toten im Mittelmeer durch Auslagerung der Asylverfahren in Drittstaaten außerhalb der EU
- Nutzung von Rückkehrzentren und Verfahren in Nicht-Europa zur Eindämmung von Falschmeldungen
- Reduzierung der Schleuserkriminalität durch die geplanten Rückkehr- und Verfahrensstrukturen
Wer ist betroffen?
- Österreichs Innenminister Gerhard Karner
- Asylbewerber, deren Asylanträge abgelehnt werden
- Schleuserkriminalität und Personen, die von Falschmeldungen betroffen wären
Zahlen/Fakten?
- Österreich fordert Auslagerung der Bearbeitung von Asylverfahren in Staaten außerhalb der EU
- Ziel ist das Verhindern von Szenen wie in Ceuta sowie Tote im Mittelmeer
- Rückkehrzentren für abgelehnte Asylbewerber und Verfahren außerhalb Europas sollen Falschmeldungen und Schleuserkriminalität verhindern
Wie geht’s weiter?
- Österreich drängt darauf, die Bearbeitung von Asylverfahren künftig in Staaten außerhalb der EU auszulagern
- Rückkehrzentren für abgelehnte Asylbewerber sowie Asylverfahren außerhalb Europas sollen helfen, Falschmeldungen und Schleuserkriminalität zu verhindern
- Ziel ist, weitere Vorfälle wie in Ceuta und Tote im Mittelmeer zu verhindern und die Umsetzung nach den geschaffenen EU-Rechtsmöglichkeiten voranzutreiben
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