Bundespolizei in Görlitz: Kontrollen
Görlitz () – Die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf hat am vergangenen Wochenende bei Kontrollen im Raum Görlitz 18 Personen festgestellt, nach denen gefahndet wurde. Das teilte die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf am Montag mit.
In den meisten Fällen ging es darum, eine ladungsfähige Anschrift zu ermitteln, damit Strafverfahren weitergeführt werden können.
Besonders auffällig war ein 29-jähriger polnischer Staatsangehöriger. Er reiste am Sonntagmorgen gegen 0:30 Uhr als Businsasse am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf ein.
Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass nach dem Mann gleich dreimal gefahndet wurde. Die Staatsanwaltschaften Mönchengladbach und Krefeld sowie das Amtsgericht Maulbronn suchten nach ihm.
Gegen ihn wird wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Verkehr und Körperverletzung ermittelt. Nachdem er eine überprüfbare Anschrift angegeben hatte, durfte er seine Reise fortsetzen.
Auch ein 37-jähriger belarussischer Staatsangehöriger geriet ins Visier der Bundespolizei.
Nach seinen Angaben im Januar dieses Jahres sollte er keinen festen Wohnsitz haben. Damals war er wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis festgestellt worden.
Nun konnte für die Staatsanwaltschaft Kassel eine überprüfbare Anschrift ermittelt werden. Da die Einreisevoraussetzungen erfüllt waren, durfte auch er seine Reise im Bus fortsetzen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Sachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf hat bei Kontrollen im Raum Görlitz 18 Personen festgestellt, nach denen gefahndet wurde
- Ein 29-Jähriger (polnisch) wurde gleich dreimal gesucht; gegen ihn wird wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Verkehr und Körperverletzung ermittelt, nach Angabe einer überprüfbaren Anschrift durfte er weiterreisen
- Ein 37-Jähriger (belarussisch) hatte laut Angaben im Januar keinen festen Wohnsitz; für die Staatsanwaltschaft Kassel konnte eine überprüfbare Anschrift ermittelt werden, er durfte ebenfalls weiterreisen
Warum ist das wichtig?
- Kontrollen finden Personen mit offenen Fahndungsersuchen und ermöglichen so die weitere Durchführung von Strafverfahren
- Ermittlung überprüfbarer Adressen stellt sicher, dass Strafverfolgung (z. B. über Staatsanwaltschaften und Gerichte) fortgesetzt werden kann
- Ausreichende Einreisevoraussetzungen werden geprüft und so die sichere Fortsetzung der Reise trotz Fahndungsbezug ermöglicht
Wer ist betroffen?
- 29-jähriger polnischer Staatsangehöriger (im Bus am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf eingereist)
- 37-jähriger belarussischer Staatsangehöriger (soll keinen festen Wohnsitz haben)
Zahlen/Fakten?
- 18 nach ihnen gefahndete Personen bei Kontrollen im Raum Görlitz am vergangenen Wochenende
- Einreise eines 29-jährigen polnischen Staatsangehörigen am Sonntagmorgen gegen 0:30 Uhr; gegen ihn wird wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Verkehr und Körperverletzung ermittelt
- 37-jähriger belarussischer Staatsangehöriger; für Januar 2019 Hinweis auf keinen festen Wohnsitz; überprüfbare Anschrift für die Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt
Wie geht’s weiter?
- Die Bundespolizei führt weitere Kontrollen im Raum Görlitz durch und stellt gefahndete Personen fest
- Für die genannten Ermittlungsverfahren werden durch ermittelte ladungsfähige Anschriften Strafverfahren weitergeführt
- Betroffene Reisende durften nach Angabe überprüfbarer Anschriften ihre Reise fortsetzen
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