Feuerwehr verhindert Ausbreitung bei Großbrand in Bad Säckingen

1. August 2026
1 min Lesezeit

Panorama: Großbrand in Bad Säckingen

Bad Säckingen () – In der Nacht zum 1. August ist im Gewerbegebiet Trottäcker in Bad Säckingen ein Großbrand bei der Firma Geiger Textil ausgebrochen. Das teilte die Feuerwehr Bad Säckingen mit.

Die Brandmeldeanlage des Betriebs hatte gegen 01:30 Uhr alarmiert, woraufhin mehrere Löschfahrzeuge ausrückten.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte es in der Waschhalle. Nach ersten Erkenntnissen war eine Maschine in Brand geraten.

Wegen der hohen Brandlast durch eingelagerte Textilien breitete sich das Feuer rasch aus und erfasste innerhalb von fünf bis zehn Minuten die gesamte Halle. Da in der Nacht nicht gearbeitet wurde, befanden sich keine Personen in dem Gebäude.

Auch für die Anwohner bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung, da der Brandrauch senkrecht nach oben abzog.

Den Einsatzkräften gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf die zweite Halle, eine benachbarte Photovoltaik-Anlage und weitere Gebäude zu verhindern. Die aktuelle Trockenheit erschwerte die Löscharbeiten: Durch die enorme Hitzestrahlung entstanden rund um die Einsatzstelle immer wieder kleinere Flächenbrände, die sofort abgelöscht wurden.

Da das öffentliche Wassernetz an seine Grenzen stieß, verlegten die Feuerwehren mehrere Schlauchleitungen vom nahegelegenen Rhein zur Einsatzstelle.

Im Einsatz waren insgesamt 140 bis 150 Einsatzkräfte, darunter rund 130 Feuerwehrangehörige. Neben der gesamten Feuerwehr Bad Säckingen waren die Wehren aus Wehr, Murg, Laufenburg, Lauchringen, Waldshut-Tiengen und St. Blasien beteiligt.

Unterstützt wurden sie vom Technischen Hilfswerk, dem Deutschen Roten Kreuz und der Polizei. Zwei Feuerwehrangehörige verletzten sich leicht, einer durch einen Sturz, ein weiterer erlitt eine Brandverletzung.

Die Waschhalle konnte trotz des massiven Löscheinsatzes nicht mehr gerettet werden.

Nach drei bis vier Stunden war die akute Gefahr gebannt, bis in die Morgenstunden waren die Kräfte damit beschäftigt, Glutnester aufzuspüren und abzulöschen. Wegen austretender Reinigungschemikalien wurde ein Fachberater Chemie hinzugezogen.

Gegen 5 Uhr morgens wurde ein Teil der Halle mit einem Bagger eingerissen, der verbliebene Teil ist einsturzgefährdet. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf fünf bis sechs Millionen Euro.

Zur Brandursache können derzeit keine Angaben gemacht werden; die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Großbrand Wäscherei in Bad Säckingen (Archiv), Feuerwehr Bad Säckingen via

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Feuerwehr verhindert Ausbreitung bei Großbrand in Bad Säckingen

Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • In der Nacht zum 1. August brach in Bad Säckingen im Gewerbegebiet Trottäcker bei der Firma Geiger Textil ein Großbrand in der Waschhalle aus, ausgelöst vermutlich durch eine Maschine
  • Durch die hohe Brandlast griff das Feuer rasch auf die gesamte Halle über; trotz Gegenmaßnahmen konnten das Übergreifen auf weitere Bereiche verhindert werden
  • Nach mehreren Stunden war die akute Gefahr gebannt, die Halle wurde größtenteils eingerissen, zwei Feuerwehrangehörige verletzten sich leicht, der Schaden wird auf 5 bis 6 Millionen Euro geschätzt

Warum ist das wichtig?

  • Gefährdung für Anwohner war wegen des Brandrauchverhaltens kurzfristig gering und das Übergreifen auf weitere Bereiche konnte verhindert werden
  • Hoher Einsatzumfang und zusätzliche Hilfen zeigen, wie schnell sich Brände in Gewerbebetrieben mit hoher Brandlast ausbreiten können
  • Ermittlung der Polizei und Sicherheitsmaßnahmen wie das Abräumen einsturzgefährdeter Teile sind wichtig, um Ursachen zu klären und Folgegefahren zu minimieren

Wer ist betroffen?

  • Anwohner, da der Brandrauch senkrecht nach oben abzog und zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung bestand
  • Keine Personen im Gebäude, da in der Nacht nicht gearbeitet wurde
  • Zwei Feuerwehrangehörige leicht verletzt, darunter ein Sturz und eine Brandverletzung

Zahlen/Fakten?

  • Alarmierung gegen 01:30 Uhr
  • Ausbreitung der gesamten Halle in fünf bis zehn Minuten
  • Einsatzkräfte insgesamt 140 bis 150; Sachschaden 5 bis 6 Millionen Euro

Wie geht’s weiter?

  • Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, hierzu gibt es derzeit keine Angaben
  • Die Feuerwehrlöscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an, außerdem wurden Glutnester aufgespürt und abgelöscht
  • Ein Teil der Waschhalle wurde gegen 5 Uhr mit einem Bagger eingerissen, der verbliebene Teil ist einsturzgefährdet
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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