Sportpolitik: FIFA-Investorpläne in Zürich
Zürich () – Fifa-Präsident Gianni Infantino hat keine Mehrheit für den Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft an private Investoren. Nachdem die Uefa und der nord- und mittelamerikanische Fußballverband Concacaf die Investorenpläne öffentlich abgelehnt haben, äußerte am Freitag auch der asiatische Fußballverband AFC „ernsthafte Bedenken hinsichtlich des Vorschlags der Fifa“. Damit stellen sich 136 der 211 Mitgliedsverbände gegen die Infantino-Pläne.
AFC erklärte, man sei der Ansicht, dass der Fifa-Vorschlag nicht den notwendigen breiten Konsens und die Einheit erreichen könne, die erforderlich seien. „Jeder Vorschlag, der die Einheit und den universellen Charakter des Wettbewerbs zu untergraben droht, muss überdacht werden“, so der Verband.
Carlos Cordeiro, leitender Berater des Fifa-Präsidenten, erklärte laut Sky News seinen Rücktritt. Er sei nicht an dem Investoren-Vorschlag beteiligt gewesen. Der Vorschlag sei seiner Ansicht nach schlecht für die Mitgliedsverbände, schlecht für den Fußball und schlecht für die langfristige Zukunft.
Die Fifa hatte zunächst an den Plänen festgehalten, Medien falsche Berichte vorgeworfen und beteuert, dass niemand den Fußball verkaufe. „Das würde die Fifa niemals in Betracht ziehen“, hatte der Verband mitgeteilt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Sport - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Fifa-Präsident Gianni Infantino hat keine Mehrheit für den Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft an private Investoren
- Uefa, Concacaf und der AFC lehnen die Investorenpläne ab und äußern ernsthafte Bedenken, sodass sich 136 von 211 Mitgliedsverbänden dagegen stellen
- Carlos Cordeiro erklärte laut Sky News seinen Rücktritt, weil er nicht an dem Vorschlag beteiligt gewesen sei und ihn als schlecht für Verbände, Fußball und langfristige Zukunft bewertet
Warum ist das wichtig?
- Der geplante Verkauf von Weltmeisterschaft-Anteilen an private Investoren scheitert an der fehlenden Mehrheit und stärkt damit den Einfluss der Mitgliedsverbände
- Die Ablehnung durch AFC, Uefa und Concacaf zeigt mögliche Risiken für Einheit und universellen Charakter des Wettbewerbs
- Der Rücktritt eines leitenden Beraters signalisiert, dass der Investorenplan als schädlich für Verbände, Fußball und langfristige Zukunft bewertet wird
Wer ist betroffen?
- Gianni Infantino (Fifa-Präsident)
- Fifa-Mitgliedsverbände (136 von 211)
- AFC (asiatischer Fußballverband)
Zahlen/Fakten?
- 136 von 211 Mitgliedsverbänden sind gegen die Infantino-Pläne zum Verkauf von WM-Anteilen an private Investoren
- AFC äußerte am Freitag „ernsthafte Bedenken“ gegen den Vorschlag der Fifa
- Carlos Cordeiro erklärte laut Sky News seinen Rücktritt
Wie geht’s weiter?
- Fifa-Präsident Gianni Infantino hat keine Mehrheit für den Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft an private Investoren
- Der asiatische Fußballverband AFC äußert ernsthafte Bedenken und stellt sich damit gegen den Vorschlag
- Carlos Cordeiro, leitender Berater des Fifa-Präsidenten, erklärt seinen Rücktritt
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