Panorama: Kokainfund in Bremerhaven
Bremen/Bremerhaven () – Der Bundesgerichtshof hat die Revisionen von fünf der neun Angeklagten im Verfahren um den versuchten Bergung von mehr als 500 Kilogramm Kokain aus dem Bremerhavener Containerhafen verworfen. Das teilte das Landgericht Bremen am Donnerstag mit.
Damit ist das Urteil der Wirtschaftsstrafkammer vom 29. April 2025 rechtskräftig.
Die Kammer hatte sechs Angeklagte wegen Beihilfe zum Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu Freiheitsstrafen zwischen vier Jahren und zehn Monaten und zehn Jahren verurteilt. Ein weiterer Angeklagter wurde wegen Beihilfe zum Handeltreiben in Tateinheit mit Betrug schuldig gesprochen.
Zwei Angeklagte wurden wegen Handeltreibens in Tateinheit mit Beihilfe verurteilt.
Die neun Männer im Alter zwischen 35 und 49 Jahren hatten sich nach Überzeugung des Gerichts im März 2023 zusammengeschlossen, um 503,3 Kilogramm Kokain aus dem Hafen zu bergen. Die Droge sollte von unbekannt gebliebenen Hintermännern gewinnbringend weiterverkauft werden.
Die versuchte Bergung in der Nacht auf den 6. April 2023 scheiterte. Ein zweiter Versuch am Folgetag blieb ebenfalls erfolglos, weil die Täter den Container nicht rechtzeitig lokalisieren konnten.
Einige der Angeklagten hatten unterschiedliche Rollen, darunter die Organisation der Bergungscrew, die Beschaffung eines Hafenausweises und die Koordination der Gruppe.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundesgerichtshof (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Bremen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Der Bundesgerichtshof hat die Revisionen von fünf Angeklagten im Verfahren um den versuchten Diebstahl/Bergung von mehr als 500 Kilogramm Kokain aus dem Bremerhavener Hafen verworfen
- Das Urteil des Landgerichts Bremen vom 29. April 2025 ist damit rechtskräftig, nachdem die Tatversuche in der Nacht vom 6. April 2023 sowie am Folgetag scheiterten
- Die Angeklagten hatten sich im März 2023 zusammengeschlossen, um 503,3 Kilogramm Kokain zu bergen und gewinnbringend weiterzuverkaufen
Warum ist das wichtig?
- Das Urteil ist rechtskräftig, weil die Revisionen von fünf Angeklagten verworfen wurden
- Die Entscheidung zeigt Konsequenzen für organisierte Versuche, große Mengen Kokain aus dem Hafen zu bergen und weiterzuverkaufen
- Das Verfahren verdeutlicht die strafrechtliche Bewertung konkreter Rollen wie Organisation, Zugang über Hafenausweise und Koordination der Gruppe
Wer ist betroffen?
- Fünf der neun Angeklagten im Verfahren
- Sechs weitere Angeklagte
- Neun Männer im Alter zwischen 35 und 49 Jahren
Zahlen/Fakten?
- 503,3 Kilogramm Kokain
- 5 von 9 Angeklagten: Revisionen verworfen
- März 2023 bis 6. April 2023 (versuchte Bergung)
Wie geht’s weiter?
- Die rechtskräftige Entscheidung: Die Revisionen von fünf Angeklagten wurden verworfen, damit bleibt das Urteil der Wirtschaftsstrafkammer rechtskräftig
- Die versuchte Bergung von 503,3 Kilogramm Kokain blieb erfolglos, weil die Täter den Container nicht rechtzeitig lokalisieren konnten
- Die Angeklagten haben unterschiedliche Rollen übernommen, etwa Organisation der Bergungscrew, Beschaffung eines Hafenausweises und Koordination der Gruppe
- Uefa droht mit Boykott aller Fifa-Turniere - 30. Juli 2026
- Gewalttat am Alexanderplatz: Tatverdächtiger nach Öffentlichkeitsfahndung ermittelt - 30. Juli 2026
- Grevenbroich: Rollerfahrerin bei Unfall schwer verletzt - 30. Juli 2026
