Panorama: Unfall in Frankfurt-Bornheim
Frankfurt () – Ein 17-jähriger E-Scooter-Fahrer ist bei einem Verkehrsunfall in Frankfurt-Bornheim schwer verletzt worden. Das hat die Polizei Frankfurt am Donnerstag mitgeteilt.
Der Unfall ereignete sich gestern Abend gegen 21:55 Uhr auf der Kettelerallee.
Nach Zeugenaussagen war der Jugendliche mit seinem E-Scooter mittig auf der Fahrbahn in entgegengesetzter Richtung zur Wittelsbacherallee unterwegs. Ein 19-Jähriger kam ihm mit einem BMW entgegen.
Der 17-Jährige konnte einen Zusammenstoß durch ein Ausweichmanöver verhindern, stürzte dabei jedoch und zog sich schwere Verletzungen zu. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Der BMW-Fahrer flüchtete zunächst von der Unfallstelle, wurde aber von einem Zeugen mit dem Auto verfolgt und mit Lichthupe zum Anhalten gebracht.
Nachdem der Zeuge ihn über den Unfall informiert hatte, kehrte der 19-Jährige zur Unfallstelle zurück. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei zudem mehrere Verstöße fest: Der E-Scooter hatte keinen gültigen Versicherungsschutz und trug ein Kennzeichen, das für einen anderen Roller ausgestellt war.
Außerdem erreichte das Fahrzeug eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von mindestens 40 km/h, und der 17-Jährige besaß keine Fahrerlaubnis. Die Beamten stellten den E-Scooter sicher und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz, die Abgabenordnung und wegen Urkundenfälschung ein.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundespolizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Ein 17-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde bei einem Verkehrsunfall auf der Kettelerallee in Frankfurt-Bornheim schwer verletzt, als er einen Zusammenstoß durch Ausweichen verhinderte und dabei stürzte
- Ein 19-jähriger BMW-Fahrer flüchtete zunächst, konnte jedoch von einem Zeugen verfolgt und zum Anhalten gebracht werden
- Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der E-Scooter keinen gültigen Versicherungsschutz hatte, ein falsches Kennzeichen trug, der Roller mindestens 40 km/h erreicht und der Fahrer keine Fahrerlaubnis besaß
Warum ist das wichtig?
- Weil bei dem Unfall ein Jugendlicher schwer verletzt wurde und so die Gefahren von regelwidrig genutzten E-Scootern im Straßenverkehr deutlich werden
- Weil fehlender Versicherungsschutz sowie ein für einen anderen Roller ausgegebenes Kennzeichen Hinweise auf rechtliche und sicherheitsrelevante Verstöße geben und Folgen für Betroffene haben
- Weil das Fahren ohne Fahrerlaubnis und das Erreichen hoher bauartbedingter Geschwindigkeiten das Risiko zusätzlicher Verkehrsverstöße und Unfälle erhöhen
Wer ist betroffen?
- Ein 17-jähriger E-Scooter-Fahrer in Frankfurt-Bornheim
- Ein 19-jähriger BMW-Fahrer
- Die Polizei bzw. die Ermittlungsbehörden im Rahmen der Unfallaufnahme und Verfahren
Zahlen/Fakten?
- 17-jähriger E-Scooter-Fahrer schwer verletzt
- Unfall gestern Abend gegen 21:55 Uhr auf der Kettelerallee
- 19-Jähriger BMW-Fahrer; E-Scooter ohne gültigen Versicherungsschutz und Kennzeichen für anderen Roller; bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit mindestens 40 km/h; keine Fahrerlaubnis
Wie geht’s weiter?
- Die Polizei ermittelt weiter wegen Verstößen gegen Pflichtversicherungsgesetz, Abgabenordnung und Urkundenfälschung
- Der E-Scooter wurde sichergestellt und der 19-Jährige wird wegen des zunächst flüchtigen Verhaltens überprüft
- Der 17-jährige Fahrer muss sich wegen fehlender Fahrerlaubnis sowie weiterer festgestellter Verstöße verantworten
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