Politik: Protest in Göttingen
Göttingen () – Am Samstag haben sich etwa 150 Menschen auf dem Göttinger Markt versammelt, um gegen einen Infostand der Partei Alternative für Deutschland zu protestieren. Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot vor Ort, um direkte Konflikte zu verhindern.
Trotz der Präsenz der Einsatzkräfte kam es zu mehreren Störaktionen, bei denen die Tische des Infostandes umgekippt und der Zugang zum Stand blockiert wurde.
Die Polizei forderte die Demonstrierenden wiederholt zum friedlichen Protest auf und erließ Beschränkungen nach dem Versammlungsgesetz gegen Personen, die versuchten, zum Infostand vorzudringen. In einigen Fällen mussten die Einsatzkräfte unmittelbaren Zwang anwenden, um die Situation zu deeskalieren.
Insgesamt waren etwa 120 solcher Maßnahmen erforderlich.
Ein Polizist wurde am frühen Nachmittag vermutlich mit einer PET-Flasche angegriffen und verletzt, während ein weiterer Gegendemonstrant wegen des Einsatzes einer Trillerpfeife ergriffen wurde. Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein, darunter wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.
Zu Festnahmen kam es nicht, die Ermittlungen dauern an.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | AfD-Logo (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Etwa 150 Menschen versammelten sich auf dem Göttinger Markt, um gegen einen Infostand der AfD zu protestieren, während die Polizei mit einem größeren Aufgebot vor Ort war.
- Es kam zu Störaktionen wie Umkippen der Tische und Blockieren des Zugangs; die Polizei erteilte Auflagen und setzte in einigen Fällen unmittelbaren Zwang ein, insgesamt waren etwa 120 Maßnahmen nötig.
- Ein Polizist wurde vermutlich mit einer PET-Flasche angegriffen und verletzt, außerdem wurde ein weiterer Gegendemonstrant wegen einer Trillerpfeife ergriffen; es wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet, ohne dass es Festnahmen gab.
Warum ist das wichtig?
- Schutz von Infoständen und öffentlichen Veranstaltungen durch Polizeieinsatz und Deeskalation bei Störaktionen
- Sicherstellung der Rechtsdurchsetzung durch Maßnahmen nach dem Versammlungsgesetz und mögliche Anwendung von unmittelbarem Zwang
- Verhinderung und Aufklärung von Gewalt und Beeinträchtigungen durch Ermittlungsverfahren nach mutmaßlichen Angriffen und Körperverletzung
Wer ist betroffen?
- Etwa 150 Menschen, die sich auf dem Göttinger Markt versammelt hatten, um gegen einen Infostand der AfD zu protestieren
- Polizist, der vermutlich mit einer PET-Flasche angegriffen und verletzt wurde
- Ein weiterer Gegendemonstrant, der wegen des Einsatzes einer Trillerpfeife ergriffen wurde
Zahlen/Fakten?
- etwa 150 Menschen versammelten sich am Samstag zum Protest in Göttingen
- etwa 120 Maßnahmen waren insgesamt erforderlich
- 1 Polizist wurde vermutlich mit einer PET-Flasche angegriffen und verletzt
Wie geht’s weiter?
- Die Polizei ermittelt weiter, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung
- Die Ermittlungen laufen an, zu Festnahmen kam es bislang nicht
- Weitere Auflagen nach dem Versammlungsgesetz und mögliche weitere Maßnahmen zur Deeskalation könnten folgen
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