Dehoga: Mindestlohnplus frisst Gastro-Steuersenkung wieder auf

20. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Dehoga: Mindestlohnplus frisst Gastro-Steuersenkung wieder auf

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Auswirkungen der Steuerreform in Berlin

() – Die zum 1. Januar 2026 beschlossene Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie wird nach Branchenangaben durch die Mindestlohnerhöhung wieder kompensiert und daher nicht zu sinkenden Preisen führen.

„Mit der Steuersenkung werden wir Kostensteigerungen auffangen können“, sagte Thomas Geppert, Landesgeschäftsführer des Gaststättenverbandes Dehoga der „Bild“ (Samstagausgabe). „Insgesamt müssen die Zeichen der Zeit weiterhin auf Entlastung stehen.“

Auch Patrick Rothkopf, Präsident von Dehoga , verwies in „Bild“ auf die „äußerst angespannte Lage mit sehr hohem Kostendruck, der wegen der anstehenden Mindestlohnerhöhung weiter fortbesteht“. Preissenkungen werde es daher nicht geben.

Die Umsatzsteuer für Speisen in der Gastronomie wird zum Jahreswechsel dauerhaft von derzeit 19 auf sieben Prozent reduziert, wie der Bundesrat am Freitag beschlossen hat. Zugleich steigt der Mindestlohn von 12,82 Euro auf 13,90 Euro pro Stunde.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Burger (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie auf 7 % ab 1. Januar 2026 beschlossen.
  • Mindestlohnerhöhung von 12,82 Euro auf 13,90 Euro pro Stunde wird Kostendruck verursachen.
  • Preissenkungen in der Gastronomie werden aufgrund der Kostensteigerungen nicht erfolgen.

Warum ist das wichtig?

  • Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie betrifft Preise nicht aufgrund der Mindestlohnerhöhung.
  • Kostendruck bleibt hoch, was die Branche stark belastet.
  • Anhaltende Entlastungsnotwendigkeit für die Gastronomie wird betont.

Wer ist betroffen?

  • Gastronomiebetriebe
  • Angestellte in der Gastronomie
  • Verbraucher

Zahlen/Fakten?

  • Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie von 19% auf 7% ab 1. Januar 2026
  • Mindestlohn steigt von 12,82 Euro auf 13,90 Euro pro Stunde
  • Preisreduktionen in der Gastronomie werden nicht erwartet

Wie geht’s weiter?

  • Preissenkungen bleiben aus trotz Mehrwertsteuersenkung
  • Gaststätten müssen weiterhin Kostensteigerungen kompensieren
  • Entlastungsmaßnahmen sind notwendig
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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