Reiche: Investitionen in Start-ups sollen Rente sichern

22. Juli 2026
1 min Lesezeit

Wirtschaftspolitik: Altersvorsorge & Start-ups in

Berlin () – Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will die kapitalgedeckte Altersvorsorge stärker für Investitionen in Start-ups nutzen und widerspricht Sorgen um die Sicherheit der Renten.

„Viele deutsche Pensionsfonds sind im Minus. Viele deutsche Pensionsfonds verlieren jedes Jahr Geld“, sagte Reiche den Sendern RTL und ntv. Andere europäische Rentenfonds machten hingegen zwischen acht und zehn Prozent Rendite, „weil sie einen ganz kleinen Teil ihres Kapitals, zwei Prozent, in Start-ups und in den Kapitalmarkt investieren“. Wer einen „ganz kleinen Teil“ des Portfolios in Start-ups, in neue Unternehmen, in Wachstum investiere, komme am Ende besser raus und sichere die Rente viel, viel besser, als das derzeit in geschehe.

In den USA komme ein großer Teil der Gewinne aus solchen Beteiligungen direkt bei den Rentnern an; einen ähnlichen Mechanismus brauche es auch hierzulande, damit deutsche Unternehmen nicht an die amerikanische Börse abwandern müssten. Ziel sei, dass Start-ups „hier bleiben, hier gründen und wachsen können“ und zugleich „eine wesentliche Säule“ für die Altersvorsorge bilden könnten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Katherina Reiche (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Reiche: Investitionen in Start-ups sollen Rente sichern

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will die kapitalgedeckte Altersvorsorge stärker für Investitionen in Start-ups nutzen
  • Sie widerspricht der Sorge, dass dies die Rentensicherheit gefährdet, und verweist darauf, dass andere europäische Rentenfonds mit Anteilen in Start-ups Renditen erzielt hätten
  • Ziel ist, dass Start-ups in Deutschland bleiben und wachsen und dadurch einen Beitrag zur Altersvorsorge leisten können

Warum ist das wichtig?

  • Kapitalgedeckte Altersvorsorge durch kleine Investitionen in Start-ups und Kapitalmarkt kann Renditen verbessern und so Rentenabsicherung stärken
  • Start-ups können dadurch in Deutschland bleiben, gründen und wachsen statt Gewinne an ausländische Börsen/USA zu verlagern
  • Ein ähnlicher Mechanismus wie in den USA kann dafür sorgen, dass Gewinne aus Beteiligungen stärker bei Rentnern ankommen

Wer ist betroffen?

  • Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU)
  • Deutsche Pensionsfonds
  • Rentner

Zahlen/Fakten?

  • Zwischen 8 und 10 Prozent Rendite bei anderen europäischen Rentenfonds
  • Zwei Prozent des Kapitals in Start-ups und den Kapitalmarkt investiert
  • Start-ups sollen als wesentliche Säule der Altersvorsorge dienen

Wie geht’s weiter?

  • Katherina Reiche will kapitalgedeckte Altersvorsorge stärker zur Investition in Start-ups nutzen
  • Start-ups sollen dadurch in Deutschland bleiben, gründen und wachsen und zugleich eine Säule für die Altersvorsorge bilden
  • Ein Mechanismus wie in den USA soll Gewinne aus Start-up-Beteiligungen stärker direkt den Rentnern zugutekommen lassen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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