Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Bundesregierung und Cispa-Förderung im Saarland
Berlin () – Die Bundesregierung macht eine geplante Millionen-Förderung für das Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit Cispa im Saarland auch vom Ausgang einer laufenden Sonderprüfung abhängig.
Das berichtet das „Handelsblatt“. Eine Sprecherin des Bundesforschungsministeriums sagte demnach: „Selbstverständlich fließen auch die Ergebnisse der laufenden Sonderermittlung in die Entscheidungsfindung ein.“
Die Untersuchung war eingeleitet worden, nachdem umstrittene Forschungskooperationen des Cispa mit chinesischen Hochschulen bekannt geworden waren. Sie soll mögliche Versäumnisse bei der Forschungssicherheit aufklären.
Eine Entscheidung über den Förderaufwuchs ist ohnehin noch nicht gefallen – und steht nach Angaben des Ministeriums auch nicht unmittelbar bevor. „Die finale Entscheidung über einen Aufwuchs steht jetzt noch nicht an, sondern wird erst in zwei Jahren beschlossen“, sagte die Sprecherin. Der Aufwuchs sei dem Cispa bislang nicht förmlich bewilligt, sondern lediglich als Planung in Aussicht gestellt worden.
Als Voraussetzungen für eine Förderung nennt das Ministerium die vollständige Integration des Zentrums in die programmorientierten Förderstrukturen der Helmholtz-Gemeinschaft, eine positive Evaluation sowie eine Weiterentwicklung der Organisation, die der angestrebten Größe des Zentrums entspricht.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Bundesregierung koppelt eine geplante Millionen-Förderung für das Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit Cispa im Saarland an das Ergebnis einer laufenden Sonderprüfung
- Die Sonderprüfung wurde nach bekannt gewordenen umstrittenen Forschungskooperationen des Cispa mit chinesischen Hochschulen eingeleitet, um mögliche Versäumnisse bei der Forschungssicherheit zu klären
- Eine finale Entscheidung über den Förderaufwuchs wird erst in zwei Jahren getroffen und ist dem Cispa bislang nur als Planung in Aussicht gestellt
Warum ist das wichtig?
- Förderung steht unter dem Vorbehalt der Ergebnisse einer laufenden Sonderprüfung zur Aufklärung möglicher Versäumnisse bei der Forschungssicherheit
- Entscheidungen über einen möglichen Förderaufwuchs hängen zusätzlich von Voraussetzungen wie vollständiger Integration in die Förderstrukturen, positiver Evaluation und organisatorischer Weiterentwicklung ab
- Der geplante Aufwuchs wird erst in zwei Jahren final beschlossen, wodurch die Prüfung unmittelbar die zeitliche und inhaltliche Entscheidungsfindung beeinflusst
Wer ist betroffen?
- Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit Cispa im Saarland
- Bundesregierung bzw. Bundesforschungsministerium als Förderentscheidende Stelle
- Forschungskooperationen des Cispa mit chinesischen Hochschulen
Zahlen/Fakten?
- Geplante Millionen-Förderung für das Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit Cispa im Saarland hängt vom Ausgang einer laufenden Sonderprüfung ab
- Finale Entscheidung über einen Förderaufwuchs wird erst in zwei Jahren beschlossen
- Voraussetzungen für Förderung: vollständige Integration in programmorientierte Förderstrukturen der Helmholtz-Gemeinschaft, positive Evaluation, Weiterentwicklung der Organisation entsprechend der angestrebten Größe
Wie geht’s weiter?
- Die Millionen-Förderung für Cispa im Saarland hängt vom Ausgang der laufenden Sonderprüfung ab
- Eine finale Entscheidung über den Förderaufwuchs wird erst in zwei Jahren beschlossen
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