Politik in Bayern: Amtszeitbegrenzung
München () – Der frühere CSU-Chef Erwin Huber hat sich offen für den Vorstoß der bayerischen ÖDP für eine Amtszeitbegrenzung von Ministerpräsidenten gezeigt.
Die Initiative reaktiviere einen Gesetzentwurf der bayerischen Staatsregierung von 2018, sagte Huber dem „Stern“. Das sei „eine interessante Debatte, die jetzt wieder anläuft“.
Damals sei es unabhängig von Personen um dauerhafte Strukturen in der bayerischen Verfassung gegangen. Er hoffe, dass die Diskussion jetzt auch um diese Grundsätze geführt werde und nicht verkürzt um eine personenbezogene Polemik.
Die ÖDP hatte in dieser Woche bekannt gegeben, ein entsprechendes Volksbegehren auf den Weg bringen zu wollen. Ziel ist es, über einen Volksentscheid in der Verfassung zu verankern, dass ein Ministerpräsident maximal zwei Wahlperioden im Amt bleiben darf. Die Kleinpartei hat schon mehrere Volksbegehren erfolgreich organisiert. In der CSU-Führung um Ministerpräsident Markus Söder hat der Plan Kritik hervorgerufen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Der frühere CSU-Chef Erwin Huber zeigt sich offen für den Vorstoß der bayerischen ÖDP zur Begrenzung der Amtszeit von Ministerpräsidenten
- Die ÖDP will ein Volksbegehren anstoßen, das per Volksentscheid die Verfassung dahingehend ändern soll, dass ein Ministerpräsident maximal zwei Wahlperioden im Amt bleiben darf
- In der CSU-Führung, insbesondere um Ministerpräsident Markus Söder, stößt der Plan auf Kritik
Warum ist das wichtig?
- Begrenzung der Amtszeit von Ministerpräsidenten soll Machtkonzentration reduzieren und demokratische Erneuerung fördern
- Volksentscheid würde dauerhaft verfassungsrechtliche Regeln schaffen und damit Stabilität über einzelne Personen hinaus sichern
- Reaktivierung einer früheren Gesetzesinitiative kann eine sachliche Debatte über Grundsätze anstoßen statt Personenkonflikte in den Vordergrund zu stellen
Wer ist betroffen?
- Erwin Huber (früherer CSU-Chef)
- Bayerische ÖDP
- CSU-Führung um Ministerpräsident Markus Söder
Zahlen/Fakten?
- Erwin Huber zeigte sich offen für einen Vorstoß der bayerischen ÖDP zur Amtszeitbegrenzung von Ministerpräsidenten
- Ziel der ÖDP ist, dass ein Ministerpräsident maximal zwei Wahlperioden im Amt bleiben darf
- ÖDP will ein Volksbegehren über einen Volksentscheid in der Verfassung verankern
Wie geht’s weiter?
- Erwin Huber unterstützt die von der ÖDP angestoßene Debatte zur Amtszeitbegrenzung von Ministerpräsidenten
- Die ÖDP will ein Volksbegehren starten, um per Volksentscheid eine Verfassungsregelung festzulegen (maximal zwei Wahlperioden)
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