Dax startet schwach – Nahost-Konflikt und China-Sorgen belasten

15. Juli 2026
1 min Lesezeit

Wirtschaft: Dax startet mit Verlusten in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Mittwoch mit deutlichen Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.855 Punkten berechnet, 1,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Hochtief, Qiagen und Adidas, am Ende Zalando, Infineon und Rheinmetall.

An den Handelsplätzen in Asien wirke Freude über die besser als erwarteten US-Verbraucherpreise nach, erklärte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Selbst die Gewinnwarnung des Technologieriesen IBM konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun. Gesucht wurden insbesondere die zyklischen Halbleiterwerte wie SK Hynix und Samsung“, so Lipkow. „Aus kamen dagegen eher Molltöne, da das Bruttoinlandsprodukt im Reich der Mitte mit einem Zuwachs von 4,3 Prozent hinter den Erwartungen von 4,5 Prozent zurückblieb.“

Derzeit zeichneten sich sehr ambivalente konjunkturelle Entwicklungen in den verschiedenen Wirtschaftsräumen ab, erläuterte der Analyst. „Der Nahost-Konflikt mit seinen Auswirkungen auf den Energiemarkt und den Störungen in den internationalen Lieferketten spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen kaum verändert: Ein Euro kostete 1,1420 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8757 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 85,92 US-Dollar, das waren 1,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Dax startet schwach – Nahost-Konflikt und China-Sorgen belasten

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Der Dax startete am Mittwoch mit deutlichen Verlusten und lag gegen 9:30 Uhr bei rund 24.855 Punkten, etwa 1,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag
  • In Asien sorgten bessere als erwartete US-Verbraucherpreise für gute Stimmung, während aus China eher negative Signale kamen, weil das BIP mit 4,3 Prozent hinter den Erwartungen von 4,5 Prozent zurückblieb
  • Der Ölpreis stieg deutlich, Brent kostete gegen 9 Uhr etwa 85,92 US-Dollar (1,4 Prozent mehr als am vorherigen Handelstag)

Warum ist das wichtig?

  • Bessere als erwartete US-Verbraucherpreise stützen die Stimmung an den Märkten und begünstigen vor allem zyklische Halbleiterwerte
  • Uneinheitliche Konjunktursignale durch schwächeres chinesisches Wachstum sowie der Nahost-Konflikt wirken dämpfend über Energie- und Lieferketteneffekte
  • Steigende Ölpreise beeinflussen die Kosten und können die Inflations- sowie Konjunkturerwartungen an den Märkten verändern

Wer ist betroffen?

  • Anleger an den Börsen, die den Dax und die genannten Kurswerte beobachten

Zahlen/Fakten?

  • Dax bei rund 24.855 Punkten, 1,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag
  • Euro 1,1420 US-Dollar; 1 Dollar 0,8757 Euro
  • Brent 85,92 US-Dollar je Fass, 1,4 Prozent mehr als zum Schluss des vorherigen Handelstags

Wie geht’s weiter?

  • Der Handel startet mit deutlichen Dax-Verlusten, mit rund 24.855 Punkten etwa 1,2 Prozent unter dem Vortagesschluss
  • Stimmung in Asien bleibt durch bessere US-Verbraucherpreise positiv, während China durch schwächeren BIP-Ausblick eher dämpft
  • Ölpreis steigt deutlich, was durch den Nahost-Konflikt und Energiemarkt/Lieferketten zusätzlich belastend wirken könnte
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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