Laschet offen für EU-Sondergesandten für Russland

18. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Laschet offen für EU-Sondergesandten für Russland

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Außenpolitik der EU im Kontext Russland

() – Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag, Armin Laschet (CDU), zeigt sich offen für einen Sondergesandten der Europäischen Union für Russland. „Ich halte es für wichtig, dass wir unsere eigenen europäischen Ideen auf eigenem Wege transportieren“, sagte Laschet den Sendern RTL und ntv.

Als starke Europäer könne man nicht die Amerikaner darum bitten, die Gespräche mit Russland zu führen. Laschet: „Die Person, die dorthin reist und verhandelt, vielleicht auch nicht öffentlich, muss ausstrahlen, dass sie die Autorität hat, für die gesamte Europäische Union oder für zu reden.“ Dies müsse nicht immer der Außenminister eines Landes sein.

Den Weg über die Amerikaner bezeichnete Laschet als „stille Post“. Und weiter: „Es geht zu viel verloren, wenn man solche verschlungenen Wege sucht. Im Moment geht es nicht anders, weil dieser Gesprächsfaden mit den Amerikanern begonnen wurde und man den jetzt fortsetzen will. Nur für die Zukunft ist das keine europäische Stärke.“

Gleichzeitig kritisiert Marie-Agnes Strack-Zimmermann Laschet für seine Ideen. „So einfach ist das nicht. Herr Laschet weiß ganz genau, dass Herr Putin, mit Verlaub, keinen Bock auf Europa hat“, sagte die Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung des EU-Parlaments.

Sie sagte zwar, dass eigene Gesprächskanäle wichtig seien, fügte aber hinzu: „Putin will mit uns nicht sprechen. Er ignoriert uns. Er will nicht mal mit der sprechen.“ Der Plan des russischen Präsidenten sei es, gemeinsam mit US-Präsident Trump „Europa aufzuteilen“. Die FDP-Politikerin: „Das ist ein sehr ernstes Vorgehen und wird unser Leben in Europa nachhaltig beeinträchtigen, wenn wir jetzt nicht wirklich klar zusammenstehen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Armin Laschet (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Armin Laschet spricht sich für einen EU-Sondergesandten für Russland aus.
  • Er kritisiert, dass die Gespräche über die USA laufen und plädiert für europäische Autorität.
  • Marie-Agnes Strack-Zimmermann widerspricht Laschet und betont, dass Putin nicht an Gesprächen mit Europa interessiert ist.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung der europäischen Diplomatie und Unabhängigkeit von den USA
  • Bedarf an einer autoritativen Stimme der EU in Verhandlungen mit Russland
  • Notwendigkeit eines klaren gemeinsamen Standpunkts Europas für zukünftige Stabilität

Wer ist betroffen?

  • Armin Laschet (CDU)
  • Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP)
  • Russland und seine Führung (Wladimir Putin)

Zahlen/Fakten?

  • Armin Laschet ist Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag.
  • Marie-Agnes Strack-Zimmermann ist Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung des EU-Parlaments.
  • Laschet kritisiert den Weg über die Amerikaner als "stille Post".

Wie geht’s weiter?

  • Diskussion über einen Sondergesandten der EU für Russland
  • Forderung nach eigenen europäischen Verhandlungswegen
  • Kritische Stimmen zur Umsetzbarkeit der Ideen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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