Deutschland: Rentenpolitik unter Kritik
Berlin () – Verdi-Chef Frank Werneke kritisiert die Beschlüsse der Rentenkommission scharf. Er fordert eine verpflichtende betriebliche Altersversorgung, um eine lebensstandardsichernde Gesamtversorgung für alle zu erreichen.
Wie Werneke den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte, habe die Alterssicherungskommission diese Forderung der Gewerkschaften nicht aufgegriffen. Stattdessen sei nun lediglich ein Sozialpartnerdialog zur Stärkung der Betriebsrenten vorgesehen. Das sei zu wenig, so der Gewerkschaftschef. Es könnten sogar Rückschritte bei der betrieblichen Altersversorgung drohen.
Werneke befürchtet, dass sich die Arbeitgeber mit Verweis auf die Kosten aus der Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung zurückziehen könnten. Die geplante Einführung einer Kapitaldeckung mit paritätischer Finanzierung in der ersten Säule der Rentenversicherung lasse entsprechende Debatten erwarten.
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| Bildhinweis: | Übergabe des Berichts der Rentenkommission (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Verdi-Chef Frank Werneke kritisiert die Beschlüsse der Rentenkommission scharf und fordert eine verpflichtende betriebliche Altersversorgung
- Stattdessen ist nur ein Sozialpartnerdialog zur Stärkung der Betriebsrenten vorgesehen, was Werneke als zu wenig bewertet und Rückschritte befürchtet
- Werneke warnt, dass Arbeitgeber sich wegen der Kosten zurückziehen könnten, und sieht Debatten durch die geplante Kapitaldeckung mit paritätischer Finanzierung in der ersten Säule voraus
Warum ist das wichtig?
- Eine verpflichtende betriebliche Altersversorgung soll eine lebensstandardsichernde Gesamtversorgung für alle sichern
- Wenn nur ein Sozialpartnerdialog statt konkreter Maßnahmen vorgesehen ist, könnten Rückschritte bei Betriebsrenten drohen
- Arbeitgeber könnten sich wegen Kosten aus der Finanzierung zurückziehen, was durch Kapitaldeckungspläne zusätzliche Konflikte auslösen kann
Wer ist betroffen?
- Verdi-Chef Frank Werneke
- Beschäftigte, die eine lebensstandardsichernde Gesamtversorgung durch betriebliche Altersversorgung benötigen
- Arbeitgeber, die sich möglicherweise aus der Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung zurückziehen könnten
Zahlen/Fakten?
- keine Angabe
Wie geht’s weiter?
- Verdi-Chef Frank Werneke fordert eine verpflichtende betriebliche Altersversorgung als Teil einer lebensstandardsichernden Gesamtversorgung für alle
- Statt eines solchen Ansatzes ist nur ein Sozialpartnerdialog zur Stärkung der Betriebsrenten vorgesehen, was laut Werneke zu wenig ist und Rückschritte auslösen kann
- Werneke erwartet Debatten durch die geplante Einführung einer Kapitaldeckung mit paritätischer Finanzierung in der ersten Säule der Rentenversicherung
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