Bayern fördert HPV-Impfungen an Schulen

12. Juli 2026
1 min Lesezeit

Gesundheitspolitik in : HPV an Schulen
() – Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach hat angekündigt, im Kampf gegen bestimmte Krebsarten verstärkt auf Schulimpfaktionen gegen Humane Papillomviren (HPV) zu setzen. Zwei Modellprojekte in und Aschaffenburg seien erfolgreich verlaufen, teilte die Ministerin am Sonntag mit.

Dies sei ein Startsignal für andere Gesundheitsämter in ganz Bayern, ebenfalls HPV-Impfaktionen an Schulen anzubieten.

Die Modellprojekte wurden vom Gesundheitsministerium angestoßen und von den Gesundheitsämtern in Rosenheim und Aschaffenburg in Zusammenarbeit mit den Schulen umgesetzt. Teilgenommen haben das Karolinen-Gymnasium in Rosenheim und die Edith-Stein-Realschule in Alzenau.

Die Impfungen wurden für die Jahrgangsstufen 5 bis 11 beziehungsweise 5 bis 10 angeboten. Die meisten Impfungen fanden im Rahmen einer Erstimpfung statt.

Folgeimpftermine sind für Oktober 2026 in Rosenheim und Januar 2027 in Alzenau geplant.

Gerlach betonte, dass Schulimpfaktionen einen bedeutenden Beitrag leisten könnten, um die HPV-Impfquoten zu erhöhen. Nach Daten des Robert Koch-Instituts waren im Landkreis Rosenheim im Jahr 2024 lediglich 39 Prozent der 15-jährigen Mädchen und 17 Prozent der gleichaltrigen Jungen vollständig gegen HPV geimpft.

Die von der Weltgesundheitsorganisation angestrebte Impfquote liegt bei 90 Prozent. Die Ministerin verwies zudem auf die noch bis zum 12. Juli laufende 8. Bayerische Impfwoche, die einen Schwerpunkt auf die HPV-Impfung legt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Spritze (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Bayern fördert HPV-Impfungen an Schulen

Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach kündigt an, im Kampf gegen bestimmte Krebsarten verstärkt HPV-Schulimpfaktionen einzusetzen
  • Zwei Modellprojekte in Rosenheim und Aschaffenburg verliefen erfolgreich; Impfungen an ausgewählten Jahrgangsstufen an Schulen mit geplanten Folgeimpfterminen für 2026/2027

Warum ist das wichtig?

  • Schulimpfaktionen können die HPV-Impfquoten erhöhen und so besser gegen bestimmte Krebsarten vorbeugen
  • In Rosenheim/Aschaffenburg zeigten Modellprojekte, dass Impfungen an Schulen erfolgreich umgesetzt werden können, um Jungen und Mädchen gezielter zu erreichen
  • Zielwerte von 90 Prozent Impfquote der WHO machen deutlich, dass zusätzliche Maßnahmen wie Schulimpfungen wichtig sind, um die Lücken bei den aktuellen Quoten zu schließen

Wer ist betroffen?

  • Judith Gerlach (Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin)
  • Gesundheitsämter in Rosenheim und Aschaffenburg
  • Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 11 bzw. 5 bis 10 an den teilnehmenden Schulen (Karolinen-Gymnasium Rosenheim, Edith-Stein-Realschule Alzenau)

Zahlen/Fakten?

  • 2 Modellprojekte in Rosenheim und Aschaffenburg erfolgreich
  • Impfungen für Jahrgangsstufen 5 bis 11 bzw. 5 bis 10; Folgeimpftermine Oktober 2026 (Rosenheim) und Januar 2027 (Alzenau)
  • 2024 vollständig HPV-geimpft: 39% der 15-jährigen Mädchen und 17% der gleichaltrigen Jungen (Landkreis Rosenheim); WHO-Ziel 90%

Wie geht’s weiter?

  • Startsignal für andere Gesundheitsämter in ganz Bayern, ebenfalls HPV-Impfaktionen an Schulen anzubieten
  • Folgeimpftermine für Oktober 2026 in Rosenheim und Januar 2027 in Alzenau geplant
  • Ziel weitere HPV-Impfquoten zu erhöhen im Rahmen der 8. Bayerischen Impfwoche bis 12. Juli
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