Gesellschaft: Klimaanlagen in Deutschland
Berlin () – Die Hitzewellen der vergangenen Jahre treiben immer mehr Haushalte in Deutschland zum Kauf einer Klimaanlage. Laut einer Umfrage des Instituts Innofact im Auftrag eines Vergleichsportals verfügen inzwischen gut 23 Prozent der Haushalte über eine Klimaanlage. Vor einem Jahr waren es noch 18 Prozent, zitieren die Funke-Zeitungen aus der Erhebung.
Noch deutlicher ist der Anstieg bei den Kaufabsichten. Knapp jeder vierte Haushalt plant die Anschaffung einer Klimaanlage. Im Juli 2025 lag der Anteil mit 14 Prozent noch fast halb so hoch. Für 52 Prozent der Haushalte kommt ein Kauf weiterhin nicht infrage.
Unter den Haushalten mit Klimaanlage dominieren mobile Geräte. 69 Prozent nutzen einen sogenannten „Monoblock“, bei dem die warme Luft über einen Abluftschlauch nach draußen geleitet wird. Fest installierte Split-Anlagen kommen auf einen Anteil von 31 Prozent. Split-Anlagen bestehen aus einer Innen- und einer Außeneinheit, und können es deutlich kühler machen.
Die Unterschiede bei Anschaffung und Betrieb sind erheblich. Für eine Split-Anlage müssen Haushalte je nach Modell und Installation zwischen 1.000 und 2.000 Euro einplanen, dafür liegen die jährlichen Stromkosten zwischen 40 und 90 Euro. Mobile Monoblock-Geräte sind dagegen bereits ab rund 200 Euro erhältlich, verbrauchen mit jährlichen Stromkosten von 100 bis 150 Euro aber deutlich mehr Energie und gelten als weniger effizient.
Innofact hatte im Juli 1.000 Menschen im Alter von 18 bis 69 Jahren befragt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Klimaanlagen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Mehr Haushalte in Deutschland kaufen bzw. planen den Kauf von Klimaanlagen; der Anteil mit Klimaanlage stieg von 18 auf gut 23 Prozent, Kaufabsichten liegen bei knapp 25 Prozent
- Unter den vorhandenen Geräten dominieren mobile Monoblock-Geräte (69 Prozent), während fest installierte Split-Anlagen (31 Prozent) weniger verbreitet sind
- Split-Anlagen sind in der Anschaffung teurer (1.000 bis 2.000 Euro), verursachen aber niedrigere jährliche Stromkosten (40 bis 90 Euro) als mobile Monoblocks (ab ca. 200 Euro, 100 bis 150 Euro Stromkosten)
Warum ist das wichtig?
- Immer mehr Haushalte in Deutschland kaufen Klimaanlagen wegen zunehmender Hitzewellen
- Kauf und Betrieb unterscheiden sich stark zwischen mobilen Monoblock-Geräten und fest installierten Split-Anlagen
- Split-Anlagen sind in der Anschaffung teurer, haben aber niedrigere jährliche Stromkosten als mobile Geräte
Wer ist betroffen?
- Haushalte in Deutschland in denen bereits eine Klimaanlage vorhanden ist
- Haushalte, die die Anschaffung einer Klimaanlage planen
- Haushalte in Deutschland ohne Klimaanlage, für die ein Kauf weiterhin nicht infrage kommt
Zahlen/Fakten?
- 23 Prozent der Haushalte in Deutschland verfügen über eine Klimaanlage
- Anteil Kaufabsicht: knapp jeder vierte Haushalt; Juli 2025: 14 Prozent
- Split-Anlage-Kosten: 1.000 bis 2.000 Euro; jährliche Stromkosten: 40 bis 90 Euro; Monoblock: ab rund 200 Euro; jährliche Stromkosten: 100 bis 150 Euro
Wie geht’s weiter?
- Mehr Haushalte besitzen bereits Klimaanlagen; gut 23 Prozent der Haushalte verfügen inzwischen über eine Klimaanlage
- Die Kaufabsichten steigen weiter: knapp jeder vierte Haushalt plant die Anschaffung, während 52 Prozent dies weiterhin nicht infrage stellen
- Split-Anlagen sind teurer in der Anschaffung, aber effizienter im Betrieb als mobile Monoblock-Geräte
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