Niedersachsen plant 200 neue Stellen für die Justiz

8. Juli 2026
1 min Lesezeit

Niedersachsen plant 200 neue Stellen für die Justiz

Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Justizreform in Niedersachsen für 2027-2028

() – Der Haushaltsentwurf der niedersächsischen Landesregierung für die Jahre 2027 und 2028 sieht eine erhebliche personelle Verstärkung der Justiz vor, teilte das Justizministerium mit. Geplant sind 200 neue Vollzeiteinheiten für Gerichte und Staatsanwaltschaften sowie die Entfristung von 26 Stellen im zentralen IT-Betrieb.

Die Mittel stammen aus dem „Pakt für den Rechtsstaat“, den Bund und Länder am 25. Juni beschlossen haben und der ein Volumen von 450 Millionen Euro umfasst.

Für die Digitalisierung der Justiz sind zusätzliche Mittel von 25 Millionen Euro für 2027 und 20 Millionen Euro für 2028 vorgesehen. Diese sollen in den Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs, die Modernisierung von Fachverfahren und die Ausstattung von Sitzungssälen fließen.

Zudem werden 424 neue Anwärterstellen für den Vorbereitungsdienst geschaffen, um die Justiz auf den demografischen Wandel vorzubereiten.

Der Entwurf sieht außerdem drei Millionen Euro für Prävention und Opferschutz vor, unter anderem für den Täter-Opfer-Ausgleich und Projekte gegen Rassismus und Antisemitismus. Die Stiftung Opferhilfe erhält eine institutionelle Förderung, und für die Betreuungsvereine werden zusätzlich rund 4,2 Millionen Euro bereitgestellt.

Für Investitionen in Sicherheit und Infrastruktur, wie Ganzkörperscanner im Justizvollzug und neue Gefangenentransportbusse, sind rund 10,6 Millionen Euro eingeplant.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wachmeister schließt ein Gefängnistor auf (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Niedersächsische Landesregierung plant 200 neue Vollzeiteinheiten für Justiz.
  • Zusätzliche Mittel für Digitalisierung der Justiz und Prävention.
  • Rund 10,6 Millionen Euro für Sicherheit und Infrastruktur im Justizvollzug eingeplant.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung der Justiz durch personelle Verstärkung und Digitalisierung.
  • Verbesserte Sicherheitsmaßnahmen und Infrastruktur für den Justizvollzug.
  • Förderung von Prävention und Opferschutz zur Stärkung der Rechtssicherheit.

Wer ist betroffen?

  • Gerichte und Staatsanwaltschaften
  • Justizvollzug
  • Opferhilfe und Betreuungsvereine

Zahlen/Fakten?

  • 200 neue Vollzeiteinheiten für Gerichte und Staatsanwaltschaften
  • 450 Millionen Euro Volumen des "Pakts für den Rechtsstaat"
  • 25 Millionen Euro für die Digitalisierung der Justiz in 2027

Wie geht’s weiter?

  • Personelle Verstärkung der Justiz mit 200 neuen Vollzeiteinheiten
  • 25 Millionen Euro für Digitalisierung der Justiz in 2027
  • Zusätzliches Budget für Prävention und Opferschutz von drei Millionen Euro
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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