Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Familienpolitik in Bayern: Elterngeld-Reform diskutiert
Berlin () – Die bayerische Familienministerin Ulrike Scharf (CSU) stellt sich hinter die geplanten Reformen beim Elterngeld. Es sei wichtig, dass das Elterngeld, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, auf neue Füße gestellt werde, sagte Scharf den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).
Das Elterngeld sei eine wichtige familienpolitische Errungenschaft.
Scharf lobte vor allem die Anpassung der Mindest- und Höchstbeiträge. Das sei „nach so langer Zeit notwendig“, sagte die CSU-Politikerin im Hinblick auf die Sätze, die seit der Einführung 2007 unverändert geblieben waren.
„Ich halte das für den richtigen Schritt.“
Es gehe bei der Reform nicht darum, bei Familien zu sparen, „sondern familienpolitische Leistungen zeitgemäß zu gestalten“, sagte Scharf. Der Gesetzentwurf von Bundesfamilienministerin Karin Prien sieht unter anderem vor, dass die maximale Bezugsdauer von 14 auf 12 Monate Elterngeld sinkt.
Nachdem die SPD im Wahlkampf eine Erhöhung der Elterngeldmonate von 14 auf 18 versprochen hatte, hatten Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart, beim Elterngeld mehr Anreize für Väterbeteiligung in alleiniger Verantwortung zu setzen.
„Das erreichen wir beispielsweise durch erhöhte Lohnersatzraten und veränderte Anzahl und Aufteilung der Bezugsmonate des Elterngeldes“, hieß es. „Wir wollen die Einkommensgrenze sowie den Mindest- und Höchstbetrag spürbar anheben. Bei Selbstständigen werden wir die Berechnungsgrundlage für das Elterngeld flexibilisieren. Wir stärken die Rechte von Pflegeeltern und führen für sie ein Elterngeld ein.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frauen mit Kleinkindern (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bayerische Familienministerin Ulrike Scharf unterstützt die Reformen beim Elterngeld.
- Anpassung der Mindest- und Höchstbeiträge soll Elterngeld zeitgemäß gestalten.
- Maximale Bezugsdauer des Elterngeldes wird von 14 auf 12 Monate reduziert.
Warum ist das wichtig?
- Modernisierung des Elterngeldes ist erforderlich, um den aktuellen Bedürfnissen von Familien gerecht zu werden.
- Anpassung der finanzielle Sätze fördert die Gleichstellung von Vätern und unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
- Stärkung der Rechte von Pflegeeltern durch Einführung eines speziellen Elterngeldes fördert die familiale Unterstützung.
Wer ist betroffen?
- Eltern von Kleinkindern
- Väter
- Pflegeeltern
Zahlen/Fakten?
- Maximale Bezugsdauer von Elterngeld sinkt von 14 auf 12 Monate
- Beiträge des Elterngelds wurden seit 2007 nicht angepasst
- Anhebung der Einkommensgrenze und Erhöhung von Mindest- und Höchstbetrag geplant
Wie geht’s weiter?
- Anpassung der Mindest- und Höchstbeiträge für Elterngeld
- Erhöhung der Lohnersatzraten und veränderte Bezugsmonate
- Einführung von Elterngeld für Pflegeeltern
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