Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Verantwortung in Recklinghausen
Recklinghausen () – Die Stadt Recklinghausen hat die Bevölkerung dazu aufgerufen, in den Waldgebieten der Stadt die geltenden Regeln einzuhalten. Anlass ist der Fund eines toten Rehkitzes im Schimmelsheider Park, wie die Verwaltung am Montag mitteilte.
Der zuständige Jagdausübungsberechtigte geht nach ersten Untersuchungen davon aus, dass das Jungtier möglicherweise von Hunden gehetzt wurde.
Die Stadt weist deshalb darauf hin, dass Hunde in Waldgebieten wie dem Schimmelsheider Park oder dem Hohenhorst abseits der offiziellen Wege angeleint werden müssen. Verstöße gegen diese Regelung können mit einem Verwarnungs- oder Bußgeld geahndet werden. „Gerade während der Brut- und Setzzeit können freilaufende Hunde für Wildtiere und deren Nachwuchs eine erhebliche Gefahr darstellen“, erklärte der Jagdausübungsberechtigte.
Zudem könne das Ableinen auch Risiken für die Hunde selbst bergen, etwa beim Überqueren stark befahrener Straßen wie der Alten Grenzstraße oder des Bruchwegs.
Der Jagdausübungsberechtigte appellierte außerdem an Spaziergänger, vermeintlich verlassene Rehkitze nicht anzufassen. Diese würden von ihren Müttern häufig über längere Zeit allein im hohen Gras abgelegt, während sie auf Nahrungssuche seien.
Wer ein Rehkitz berühre, hinterlasse menschlichen Geruch, was dazu führen könne, dass die Ricke ihr Jungtier nicht mehr annehme. Wer den Eindruck habe, ein Wildtier sei verletzt, solle Abstand halten und die Feuerwehr oder Polizei informieren.
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